Beteiligungs- und Beschwerdemanagement für Jugendliche mit und ohne Behinderungen in stationären Wohnformen mit Betriebserlaubnis nach SGB VIII

Chapter
Part of the Edition Centaurus - Perspektiven Sozialer Arbeit in Theorie und Praxis book series (ECPSATP)

Zusammenfassung

John Naisbitts Zitat wird in diesem Artikel auf die Situation von Kindern und Jugendlichen bezogen, die in stationären Wohnformen mit Betriebserlaubnis nach SGB VIII leben. Hier geht es um Entscheidungen, die den Alltag im stationären Wohnen bestimmen und stark durch institutionelle Strukturen geprägt sind. Diese führen zu besonderen Nähe-, Beziehungs- und Abhängigkeitskonstellationen zwischen den Fachkräften und den dort lebenden jungen Menschen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. AFET – Bundesverband für Erziehungshilfe & IGfH – Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (Hrsg.) (2011): „Große Lösung“ und Inklusion – eine Positionierung der Erziehungshilfefachverbände AFET und IGfH. http://www.afet-ev.de/veroeffentlichungen/Stellungnahmen/04.2011_AFET-IGFH_Positionspapier_Groe_Lsung_25082011.pdf. Zugegriffen: 16.01.16.
  2. Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) & Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) (Hrsg.) (2013): Bericht der von der ASMK und JFMK eingesetzten Arbeitsgruppe „Inklusion von jungen Menschen mit Behinderung“ vom 5. März 2013. http://www.bag-if.de/wp-content/uploads/2013/04/Abschlussbericht_Endfassung.pdf. Zugegriffen:16.01.16.
  3. Arnade, S. (2015): „Nichts über uns ohne uns!“ – Die Zivilgesellschaft spricht mit. In: Degener, T. & Diehl, E. (Hrsg.), Handbuch Behindertenrechtskonvention (S. 93-101). Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.Google Scholar
  4. Banafsche, M. (2011): Kinder und Jugendliche mit Behinderung zwischen SGB VIII und SGB XII – im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention. In: ZKJ – Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe 4, 116-123.Google Scholar
  5. Bange, D. (2015): Die Rolle der Aufsichtsbehörden. In: Fegert, J. & Wolff, M. (Hrsg.), Kompendium „Sexueller Missbrauch in Institutionen“. Entstehungsbedingungen, Prävention und Intervention (S. 436-446). Weinheim und Basel: Beltz Juventa.Google Scholar
  6. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2015a): Sechste Sitzung der Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz. TOP 1 Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) – Große Lösung SGB VIII. http://www.gemeinsam-einfach-machen.de/BRK/DE/StdS/Bundesteilhabegesetz/6_Sitzung/6_sitzung_ap_zu_top1.pdf?__blob=publicationFile. Zugegriffen: 06.06.2015.
  7. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2015b): Qualitätsstandards für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Allgemeine Qualitätsstandards und Empfehlungen für die Praxisfelder Kindertageseinrichtungen, Schule, Kommune, Kinder- und Jugendarbeit und Erzieherische Hilfen. 3. Aufl. Berlin.Google Scholar
  8. Cloerkes, G. (2007): Soziologie der Behinderten. Eine Einführung. 3. Aufl. Heidelberg: Universitätsverlag Winter.Google Scholar
  9. Deutscher Bundestag (Hrsg.) (2009): Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. 13. Kinder- und Jugendbericht. Bundestags-Drucksache 16/12860, 30.04.2009.Google Scholar
  10. Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (Hrsg.) (2012): Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen. https://www.deutscher-verein.de/de/download.php?file=uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2011/dv-39-11.pdf. Zugegriffen: 16.01.16.
  11. Dieckmann, F. (2012): Wohnen. In: Beck, I. & Greving, H. (Hrsg.): Lebenslage und Lebensbewältigung (S. 234-241). Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar
  12. Dörner, K. & Bahr, L. (2014): Inklusion: Zielperspektive „Große Lösung“. In: deutsche jugend – Zeitschrift für die Jugendarbeit 2, 91-92.Google Scholar
  13. Dörner, K. & Kurth, M. (2013): Große Lösung im SGB VIII – Voraussetzungen für ihr Gelingen. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins 6, 241-245.Google Scholar
  14. Frings, D. (2011): Sozialrecht für die Soziale Arbeit. Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar
  15. Gerlach, F. & Hinrichs, K. (2012): Inklusion und die „Große Lösung“ für die Jugend- und Behindertenhilfe (Teil 2) In: ZKJ – Zeitschrift für Kindschaftsrecht und Jugendhilfe 4, 130-135.Google Scholar
  16. Günder, R. (2015): Praxis und Methoden der Heimerziehung. Entwicklungen, Veränderungen und Perspektiven der stationären Erziehungshilfe. 5. Aufl. Freiburg i. Br.: Lambertus.Google Scholar
  17. Hochdorf – Evangelische Jugendhilfe im Kreis Ludwigsburg e.V. (Hrsg.) (2013): „Damit es nicht nochmal passiert…“. Gewalt und (Macht-) Missbrauch in der Praxis der Jugendhilfe verhindern. 2. Aufl. Hochdorf.Google Scholar
  18. Kemme, M. & Thimm, W. 2002: Kinder in Heimen – eine vergessene Minderheit? In: Thimm, W. & Wachtel, G. (Hrsg.), Familien mit behinderten Kindern. Wege der Unterstützung und Impulse zur Weiterentwicklung regionaler Hilfesysteme (S. 103-145). Weinheim und München: Juventa.Google Scholar
  19. Kleine Schaars, W. (2009): Durch Gleichberechtigung zur Selbstbestimmung. Menschen mit geistiger Behinderung im Alltag unterstützen. 3. Aufl. Weinheim und München: Juventa.Google Scholar
  20. Knauer, R. & Brandt, P. (1998): Kinder können mitentscheiden. Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kindergarten, Schule und Jugendarbeit. Neuwied, Kriftel und Berlin: Hermann Luchterhand Verlag.Google Scholar
  21. Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (Hrsg.) (2014): Heime im Bereich Hilfen zur Erziehung. Aufsicht. http://www.kvjs.de/jugend/hilfen-zur-erziehung/heime.html. Zugegriffen: 16.01.16.
  22. Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg Dezernat Jugend – Landesjugendamt (Hrsg.) (2014): Voraussetzungen zur Erteilung einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII. Grundlagenpapier für Einrichtungen, in denen Kinder und Jugendliche über Tag und Nacht betreut werden. 2. Aufl. Stuttgart: KVJS. Google Scholar
  23. Krafeld, F. J. (2010): Der Befähigungsansatz (Capability Approach) als Perspektivenwechsel in der Förderung junger Menschen. In: deutsche jugend – Zeitschrift für die Jugendarbeit 7-8, 310-316.Google Scholar
  24. Landesarbeitsgemeinschaft der Angehörigenvertretungen für Menschen mit geistiger Behinderung in Baden-Württemberg e.V. (Hrsg.) (2014): Petition an den Landtag von Baden-Württemberg. http://www.lag-avmb-bw.de/pdf/PetitionfuerKinder_Langfassung.pdf. Zugegriffen: 06.06.2015.
  25. Landtag von Baden-Württemberg (Hrsg.) (2015): Beschlussempfehlungen und Berichte des Petitionsausschusses zu verschiedenen Eingaben. 2. Petition 15/4274 betr. Einrichtungen der Eingliederungshilfe. http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Druck-sachen/6000/15_6664_D.pdf Zugegriffen:16.01.16
  26. Meysen, T., & Eschelbach, D. (2012): Das neue Bundeskinderschutzgesetz. Baden-Baden: Nomos.Google Scholar
  27. Moser, S. (2010): Beteiligt sein. Partizipation aus der Sicht von Jugendlichen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  28. Rieger, J. (2014): Individuelle, institutionelle und politisch-rechtliche Voraussetzungen für Partizipation. Die individuelle Basis für Partizipation: Haltung und Fachkompetenz. In: Straßburger, G. & Rieger, J. (Hrsg.), Partizipation kompakt. Für Studium, Lehre und Praxis sozialer Berufe (S. 56-73). Weinheim und Basel: Beltz Juventa.Google Scholar
  29. Rieger, J., & Straßburger, G. (2014): Warum Partizipation wichtig ist – Selbstverständnis und Auftrag sozialer Berufe. In: Straßburger, G. & Rieger, J. (Hrsg.), Partizipation kompakt. Für Studium, Lehre und Praxis sozialer Berufe (S. 42-49). Weinheim und Basel: Beltz Juventa.Google Scholar
  30. Sauer, K. E. (2015): Rezension zu Martin Allespach & Josef Held (Hrsg.) Handbuch Subjektwissenschaft. Ein emanzipatorischer Ansatz in Forschung und Praxis“. Frankfurt a.M.: Bund Verlag in: Das Argument 313, 440.Google Scholar
  31. Schröder, R. (1995): Kinder reden mit! Beteiligung an Politik, Stadtplanung und -gestaltung. Weinheim und Basel: Beltz.Google Scholar
  32. Stange, W. et al. (2008): Mitwirkung (er)leben. Handbuch zur Durchführung von Beteiligungsprojekten mit Kindern und Jugendlichen. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung.Google Scholar
  33. Stange, W. & Tiemann, D. (1999): Alltagsdemokratie und Partizipation. Kinder vertreten ihre Interessen in Kindertagesstätte, Schule, Jugendarbeit und Kommune. In: Glinka, H.-J. et al. (Hrsg.), Kulturelle und politische Partizipation von Kindern (S. 213-231). München: Verlag Deutsches Jugendinstitut.Google Scholar
  34. Stork, R. (2007): Kann Heimerziehung demokratisch sein? Eine qualitative Studie zum Partizipationskonzept im Spannungsfeld von Theorie und Praxis. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.Google Scholar
  35. Strassburger, G. & Rieger, J. (2014): Bedeutung und Formen der Partizipation – Das Modell der Partizipationspyramide. In: Strassburger, G. & Rieger, J. (Hrsg.), Partizipation kompakt. Für Studium, Lehre und Praxis sozialer Berufe (S. 12-39). Weinheim und Basel: Beltz Juventa.Google Scholar
  36. Urban-Stahl, U. (2015): Beschwerdeverfahren und Ombudschaft in Einrichtungen der erzieherischen Hilfen. In: Fegert, J. M. & Wolff, M. (Hrsg.), Kompendium „Sexueller Missbrauch in Institutionen“. Entstehungsbedingungen, Prävention und Intervention (S. 661-672). Weinheim und Basel: Beltz Juventa.Google Scholar
  37. Urban-Stahl, U. & Jann, N. (2014): Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. München: Reinhardt.Google Scholar
  38. Urban-Stahl, U. et al. (2013): Beschweren erlaubt! 10 Empfehlungen zur Implementierung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Handreichung aus dem Forschungsprojekt „Bedingungen der Implementierung von Beschwerdeverfahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (BIBEK)“. Berlin: Freie Universität Berlin.Google Scholar
  39. Wachtel, G. (2011): Dienstleistungen für Kinder und Jugendliche und ihre Familien. In: Beck, I. & Greving, H. (Hrsg.), Gemeindeorientierte pädagogische Dienstleistungen (S. 121-131). Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar
  40. Waldschmidt, A. (2007): Die Macht der Normalität: Mit Foucault „(Nicht-)Behinderung“ neu denken. In: Anhorn, R. et al. (Hrsg.), Foucaults Machtanalytik und Soziale Arbeit. Eine kritische Einführung und Bestandsaufnahme (S. 119-133). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.Google Scholar
  41. Wiesner, R. (2012): Rechtliche Perspektiven zu den Kooperationsnotwendigkeiten der sozialen Dienste. In: Gahleitner, S. & Homfeldt, H. G. (Hrsg.), Kinder und Jugendliche mit speziellem Versorgungsbedarf. Beispiele und Lösungswege für Kooperation der sozialen Dienste (S. 234-246). Weinheim und Basel: Beltz Juventa.Google Scholar
  42. Wiesner, R. (2015): Junge Menschen mit Behinderung zwischen den Systemen: Kommt die große Lösung? In unsere jugend – Die Fachzeitschrift für Studium und Praxis der Sozialpädagogik 5, 194-204.Google Scholar
  43. Wolff, M. & Hartig, S. (2013): Gelingende Beteiligung in der Heimerziehung. Ein Werkbuch für Jugendliche und ihre BetreuerInnen. Weinheim und Basel: Beltz Juventa.Google Scholar
  44. Wolff, M. & Hartig, S. (2010): Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Heimerziehung. Empfehlungen des Projektes „Beteiligung – Qualitätsstandard für Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung“. 2. Aufl. München: Sozialpädagogisches Institut im SOS-Kinderdorf.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.DonaueschingenDeutschland
  2. 2.Duale Hochschule Baden-WürttembergVillingen-SchwenningenDeutschland

Personalised recommendations