Rechtsextremismus und Gewalt: Erklärungsansätze im Überblick

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Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Über kaum ein anderes Thema ist seit Anfang der 1990er Jahre so viel recherchiert, geforscht, publiziert und diskutiert worden wie über rechts motivierte Gewalt. Die Bielefelder Rechtsextremismus-Studie (Heitmeyer et al. 1992), die Trierer Forschungsgruppe um Helmut Willems und Roland Eckert aus den 1980/90er Jahren (Willems et al. 1993) sowie das Thüringer Rechtsextremismusforschungsprogramm, dessen Ergebnisse Anfang 2000 präsentiert wurden (Frindte und Neumann 2002), nahmen – um nur einige der bedeutendsten Studien zu nennen – wichtige methodische Weichenstellungen vor und erarbeiteten innovative Forschungsansätze. Bereits in den 1980/90er Jahren kristallisierten sich drei Forschungstraditionen heraus, die sich unterschiedlicher methodischer Zugänge bedienten und sich auf verschiedenen Analyseebenen bewegten: Ätiologie der Gewalt, Gewaltphänomenologie und Analysen zum Terrorismus sowie Bewegungsforschung.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Hannah-Arendt-Institut für TotalitarismuforschungTechnische Universität DresdenDresdenDeutschland

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