Advertisement

Reziprokes Lesen

Texte verstehen durch strategisches Lesen und kooperatives Lernen
  • Hans Wocken
Chapter

Zusammenfassung

Die Methode des Reziproken Lesens dient nicht der Optimierung der Lesefertigkeit, sondern der Verbesserung des selbstständigen Leseverständnisses. Das sinnverstehende Lesen von Texten kann gelehrt und gelernt werden. Die tragenden Elemente der Methode sind das wechselseitige Lehren und Lernen (Reziproker Dialog) und die systematische Anwendung der vier Lesestrategien Klären, Fragen, Zusammenfassen, Vorhersagen. Der Beitrag beschreibt sehr konkret die unterrichtliche Praxis des Reziproken Lesens, stellt die empirische Evidenz der Methode dar und legt abschließend eine konstruktivistische Erklärung des Verfahrens nahe.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Aeschbacher, U. (1989). Reziprokes Lehren: Eine amerikanische Unterrichtsmethode zur Verbesserung des Textverstehens. Beiträge zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung, (2), 194–204.Google Scholar
  2. Benkmann, R. (1998). Entwicklungspädagogik und Kooperation: Sozial-konstruktivistische Perspektiven der Förderung von Kindern mit gravierenden Lernschwierigkeiten in der allgemeinen Schule (Zugl.: Hannover, Univ., Habil.-Schr., 1998). Weinheim: Dt. Studien-Verlag.Google Scholar
  3. Benkmann, R. (2010). Kooperation und kooperatives Lernen unter erschwerten Bedingungen inklusiven Unterrichts. In A. Kaiser, W. Jantzen & I. Beck (Hrsg.), Bildung und Erziehung (Behinderung, Bildung, Partizipation. Enzyklopädisches Handbuch der Behindertenpädagogik, Bd. 3, S. 125–135). Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar
  4. Büttner, G., Warwas, J., & Adl-Amini, K. (2012). Kooperatives Lernen und Peer Tutoring im inklusiven Unterricht. Zeitschrift für Inklusion, (1-2). http://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/61/61. Zugegriffen: 17.01.2017.
  5. Büttner, G., Decristan, J., & Adl-Amini, K. (2015). Kooperatives Lernen in der Grundschule. In C. Huf & I. Schnell (Hrsg.), Inklusive Bildung in Kita und Grundschule (S. 207–220). Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar
  6. Demmrich, A., & Brunstein, J. C. (2004). Förderung sinnverstenden Lesens durch „Reziprokes Lehren“. In G. W. Lauth, M. Grünke & J. C. Brunstein (Hrsg.), Interventionen bei Lernstörungen (S. 279–290). Göttingen: hogrefe.Google Scholar
  7. Hattie, J., Beywl, W., & Zierer, K. (2013). Lernen sichtbar machen. Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren.Google Scholar
  8. Koch, H., & Spörer, N. (2016). Effekte des Reziproken Lehrens im Vergleich mit einer von Lehrkräften konzipierten Unterrichtseinheit zur Förderung der Lesekompetenz. In M. Philipp & E. Souvignier (Hrsg.), Implementation von Lesefördermaßnahmen. Perspektiven auf Gelingensbedingungen und Hindernisse (S. 123–148). Münster: Waxmann.Google Scholar
  9. Palincsar, A. S., & Brown, A. L. (1984). Reciprokal Teaching of Comprehension Fostering und Comprehension. Monitoring Activities. Cognition and Instruction, 1 (2), 117–175.Google Scholar
  10. Philipp, M. (2010). Peer Assisted Learning in der Lesedidaktik am Beispiel Lesestrategie-Trainings: Teil 1: Definitionen, empirische Evidenz und Programmvergleich. leseforum. ch, 2010, 1–14. http://www.leseforum.ch/myUploadData/files/2010_3_Philipp.pdf. Zugegriffen: 17.01.2017.
  11. Philipp, M. (2012). Besser lesen und schreiben: Wie Schüler effektiver mit Sachtexten umgehen lernen. Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar
  12. Spörer, N., Koch, H., Schünemann, N., & Völlinger, V. A. (2016). Das Lesetraining mit Käpt’n Carlo für 4. und 5. Klassen: Ein Lehrermanual mit Unterrichtsmaterialien zur Förderung des verstehenden und motivierten Lesens. Göttingen: hogrefe.Google Scholar
  13. Walter, J., Die, S., & Petersen, A. (2012). Kooperatives Lernen auf der Basis von Lesetandems: Entwicklung und Evaluation eines tutoriellen Lesetrainings zur Steigerung der Leseflüssigkeit. Zeitschrift für Heilpädagogik, 63 (11), 448–464.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität HamburgHamburgDeutschland

Personalised recommendations