Das politische Meinungsbild von Friedrich List zu Afrika, Asien, Ozeanien und Südamerika

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Zusammenfassung

Seit dem Untergang der ägyptischen und karthagischen Kultur sei dieser ungeheure Kontinent, der bis jetzt erst zu einem Fünftel bekannt sei „ein Pfuhl der Barbarei“, der weniger durch seine früheren und jetzigen Zustände, als vielmehr durch seine Hoffnungen, welche die fortschreitende Entwicklung der sozialen und politischen Verhältnisse in der Welt für seine Zivilisation erwarten lasse, unsere Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen sollte. Man betrachte die Vielzahl von Ländern mit ihrer üppigen Vegetation, mit ihren kostbaren und vielfältigen Produkten aus dem Tier- und Pflanzenreich, mit ihrem Reichtum an Gold und anderen wertvollen Mineralien, man berechne, welche Massen von Menschen dort leben könnten, wenn sie, statt sich gegenseitig zu vernichten, zu unterdrücken, zu berauben und zu Sklaven zu machen, in der Industrie und in wechselseitigem, durch öffentliche Sicherheit und Verkehrserleichterungen begünstigten Handel, ihren Lebensunterhalt gestalten würden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.ReutlingenDeutschland

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