Advertisement

„Das Ich im Wir“. Der Kirchentag und die geteilte Gewissheit der eigenen Existenz

  • Ansgar GilsterEmail author
Chapter
  • 1.1k Downloads
Part of the pop.religion: lebensstil – kultur – theologie book series (PKRT)

Zusammenfassung

Eine Form von eventueller Kirche nimmt Ansgar Gilster in den Blick mit seinem Beitrag „Das Ich im Wir“, der sich mit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag beschäftigt. Interessanterweise entzieht sich gerade der Kirchentag vielen Merkmalen von Massenveranstaltungen. Als Großveranstaltung ist er anders, weil er eine himmlische Utopie ohne die sonst üblichen negativen Auswüchse erfahren lässt. So ist das Geheimnis der Attraktivität der Kirchentage nicht von der Masse her zu denken, sondern vom Individuum her, welches dort Resonanz erleben kann.

Schlüsselwörter

Kirchentag Massenveranstaltung Event Kirche Utopie 

Literatur

  1. Bon, Gustave Le. 2009. Psychologie der Massen. Hamburg: Nikol.Google Scholar
  2. Bourdieu, Pierre. 1984. Distinction: A social critique of the judgement of taste. Cambridge: Harvard University Press.Google Scholar
  3. Canetti, Elias. 2003. Masse und Macht. Frankfurt a. M.: Fischer.Google Scholar
  4. Feige, Andreas, und Ingrid Lukatis. 1987. Kirchentag zwischen Kirche und Welt. Auf der Suche nach Antworten. Eine empirische Untersuchung auf dem 21. Deutschen Ev. Kirchentag Düsseldorf 1985. Berlin: Wichern-Verlag.Google Scholar
  5. Freud, Sigmund. 2010. Massenpsychologie und Ich-Analyse. Die Zukunft einer Illusion. Frankfurt a. M.: Fischer.Google Scholar
  6. Gebauer, Gunter. 2006. Poetik des Fußballs. Frankfurt a. M.: Campus.Google Scholar
  7. Gebauer, Gunter. 2012. Kollektive Emotionen und Glauben. Vortrag vom 25.10.2012, Berlin, Freie Universität.Google Scholar
  8. Heer, H. 2014. Gedenken zu Beginn. Die Nazizeit als negatives Eigentum. In Deutscher Evangelischer Kirchentag Hamburg 2013. Dokumente, Hrsg. S. Lechner und H. Stauff, 19–22. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus.Google Scholar
  9. Knoblauch, Hubert. 2009. Populäre Religion. Auf dem Weg in eine spirituelle Gesellschaft. Frankfurt a. M.: Campus.Google Scholar
  10. Kuhnau, Petra. 1996. Masse und Macht in der Geschichte. Zur Konzeption und anthropologischer Konstanten in Elias Canettis Werk. Würzburg: Königshausen und Neumann.Google Scholar
  11. o. Vf. 2013. Statistiken zum Kirchentag 2013. www.kirchentag.de/das_ist_kirchentag/archiv/seit_1989/2013_hamburg/statistik_2013.html. Zugegriffen: 8. Juni 2016.
  12. Rosa, H. 2014. Was brauchen Menschen? Vom Schweigen der Welt und der Sehnsucht nach Resonanz. In Deutscher Evangelischer Kirchentag 2013, Hrsg. S. Lechner und H. Stauff, 317–331. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus.Google Scholar
  13. Schmieder, Tilman, und Klaus Schuhmacher, Hrsg. 1984. Jugend auf dem Kirchentag. Eine empirische Analyse. Stuttgart: Kreuz.Google Scholar
  14. Schroeter, Harald. 1993. Kirchentag als vorläufige Kirche. Der Kirchentag als eine besondere Gestalt des Christseins zwischen Kirche und Welt. Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar
  15. Schroeter-Wittke, Harald. 2012. Kirchentage, Festivals, Conventions – Religiöse Happenings als Orte der Glaubensbildung. In Glaubensbildung. Die Weitergabe des Glaubens im europäischen Protestantismus. Formation of Faith. Handing down Faith in European Protestantism, Hrsg. M. Friedrich und H. J. Luibl, 416–426. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt.Google Scholar
  16. Thadden, R. von. 2009. Vision und Wirklichkeit. Reinold von Thadden und der Kirchentag. In Fest des Glaubens, Forum der Welt. 60 Jahre Deutscher Evangelischer Kirchentag, Hrsg. R. Runge und E. Ueberschär, 12–16. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Präsidiumsmitglied des KirchentagsBerlinDeutschland

Personalised recommendations