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Viele neue Einwohner – kaum zusätzliche Wohnungen

  • Michael VoigtländerEmail author
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Zusammenfassung

Die Menschen zieht es wieder in die Städte, vor allem in die Großstädte. Ein wesentlicher Grund dafür sind Arbeitsplätze. Deutschland erlebt zwar insgesamt einen starken Beschäftigungsaufbau, aber insbesondere in den Städten entstehen viele und vor allem auch gut bezahlte neue Arbeitsplätze. Und auch als Bildungsstandorte können die Großstädte punkten. Ein weiterer Grund ist die fehlende Attraktivität der ländlichen Räume: Fehlende Nahversorgung, fehlende Ärzte, unbefriedigende Datenverbindung und eine schlechte Anbindung an den ÖPNV. Daher ziehen immer mehr Menschen in die Städte, wo sie all dies finden, gut erreichen und so im Alltag Zeit sparen können. Der Baubedarf ist entsprechend hoch in den Städten. Allein in Berlin müssen mehr als 25.000 Wohnungen pro Jahr gebaut werden, in Deutschland insgesamt zwischen 310.000 und 380.000 Wohnungen. Insbesondere in den Großstädten wird aber deutlich weniger gebaut, in Berlin zum Beispiel nur knapp 11.000 Wohnungen. Preissteigerungen sind daher folgerichtig.

Weiterführende Literatur

Warum Städte so attraktiv geworden sind, wird u. a. vom Forschungsinstitut empirica umfassend erläutert:

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Über die Preisentwicklungen für studentisches Wohnen:

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Lesenswert zum zunehmenden Zeitstress und der Frage der Optimierung unserer Zeit:

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Die Daten zum Baubedarf finden sich in dieser Publikation:

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut der deutschen Wirtschaft KölnKölnDeutschland

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