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Geld pp 11-47 | Cite as

Das neoliberale Geldverständnis und der Mythos der Rationalisierung

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Zusammenfassung

Der Beitrag setzt sich kritisch mit dem in den Wirtschaftswissenschaften und in Teilen seiner eigenen Disziplin, der Soziologie, noch immer vorherrschenden „neoliberalen“ Verständnis des Geldes auseinander. Dazu stellt er die wichtigsten soziologischen und anthropologischen Argumente vor, die dieser Konzeption widersprechen. Auch dieser Beitrag behandelt das Problem der doppelten Koinzidenz beim Naturaltausch, und es wird bezweifelt, dass es vormonetäre Tauschgesellschaften in der Menschheitsgeschichte tatsächlich gab. Daneben wird auch eine zweite wichtige Eigenschaft des neoliberalen Geldkonzeptes diskutiert, nämlich die These, dass Geld generell neutral sei (so z. B. in der Systemtheorie Luhmanns). Fruchtmann rekurriert in der Frage, ob Geld ein Motor des Fortschritts sei, auf Weber, und charakterisiert Ansätze, die Modernisierung und Monetarisierung mit Prozessen der Rationalisierung identifizieren. Auch Simmels Philosophie des Geldes hat hier eine für die Geldsoziologie zentrale Stellung. Dabei ist die Länge der wirtschaftlichen Handlungsketten bedeutsam, denn sie führe dazu, dass die Bedeutung des Geldes immer weiter zunimmt und dass schließlich aus dem Zwischenzweck Geld ein Endzweck wird. Dabei kommt dem Geld eine Doppelrolle als Zeichen des relativen Wertes der Waren als Tauschmittel und als Wert an sich zu. Die Frankfurter Schule stellt jedoch nicht nur die Auffassung vom Geld als Modernisierungsmotor in ein kritisches Licht, sie hinterfragt auch die Überzeugung von der inhärenten Rationalität des Geldes, der vierten Grundfeste des neoliberalen Geldkonzeptes. Eine den Forschungsstand aus soziologischer Perspektive abschließende Fragestellung bezieht sich dann auf die Transzendenz des Geldes, auf die spannende Frage, ob nicht Geld im Zuge des fortschreitenden modernen Kapitalismus den Ort des sakralen, den sozialen Ort Gottes für die Gesellschaft einnimmt.

Schlüsselwörter

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  1. 1.Jacobs University BremenBremenDeutschland

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