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Lernen und Bildung im Rahmen von lebensweltlichen und institutionellen Bildungsorten

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Zusammenfassung

In den vorangehenden Kapiteln wurde diskutiert, wie eine subjektive Bildungspraxis wissenschaftlich zu beschreiben und zu definieren ist. Subjektives Bildungswissen wurde dabei als eine grundlegende Wahrnehmungs- und Beurteilungsfähigkeit im Sinne einer Bildungsdisposition sowie als eine subjektive Bildungspraxis definiert, die sich darauf ausrichtet, lebensweltliche und institutionelle Handlungssituationen einschätzen und mit dem eigenen Handlungswissen bewältigen zu können. Was auf dieser Grundlage mit „familiärer Bildungspraxis“ gemeint ist, soll im Folgenden herausgearbeitet werden.

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Authors and Affiliations

  1. 1.Universität Koblenz-Landau, Campus LandauLandauDeutschland

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