Die Rezeption des Werkes von Max Weber in der Kritischen Theorie

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Zusammenfassung

Dass Max Webers Werk für die Entwicklung der Kritischen Theorie beziehungsweise für die ‚Frankfurter Schule der Soziologie‘ einmal eine bedeutende Rolle spielen würde, ist alles andere als selbstverständlich gewesen. Und es war mit Sicherheit so von Anfang an auch nicht geplant. Bereits Georg Lukács hat in seinem 1923 erschienenen Buch Geschichte und Klassenbewußtsein den Versuch unternommen, Webers Werk für die Weiterentwicklung einer kritischen Theorie der Gesellschaft in Anspruch zu nehmen. Dies geschah in der Form, dass er einen engen Zusammenhang zwischen der Marx’schen Warenanalyse und der von Max Weber vertretenen Zeitdiagnose, dass die bürokratische Herrschaft das Schicksal der modernen Gesellschaft darstellen würde, deutlich zu machen versuchte.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für SoziologieGoethe-Universität Frankfurt am MainFrankfurt am MainDeutschland

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