Advertisement

Universitätsentwicklung und Rahmenbedingungen

  • Arne Heise
  • Henrike Sander
  • Sebastian Thieme
Chapter
Part of the Wirtschaft + Gesellschaft book series (WUG)

Zusammenfassung

Nachstehend wird die Universitätsentwicklung in Deutschland einschließlich der Rahmenbedingungen skizziert, soweit dies im Rahmen dieser Arbeit notwendig erschien. Für das historische Verständnis wird dazu anfänglich auch auf die Entwicklungen ab Etablierung der Universitäten im 19. Jahrhundert Bezug genommen.

Literatur

  1. Anrich, Ernst. 1960. Die Idee der deutschen Universität und die Reform der deutschen Universitäten. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.Google Scholar
  2. Avenarius, Hermann. 1979. Hochschulen und Reformgesetzgebung. Berlin: Duncker & Humblot.Google Scholar
  3. Backhaus, Jürgen G. 1993. The university as an economic institution: The political economy of the Althoff System. Journal of Economic Studies 20 (4/5): 8–29.CrossRefGoogle Scholar
  4. Baumgarten, Marita. 1997. Professoren und Universitäten im 19. Jahrhundert. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.CrossRefGoogle Scholar
  5. Becker, Hellmut. 1989. Bildungspolitik. In Die Bildungspolitik der Bundesrepublik Deutschland Bd. 1, Hrsg. W. Benz, 324–353. Frankfurt a. M.: Fischer.Google Scholar
  6. Becker, Heinrich, Hans-Joachim Dahms, und Cornelia Wegeler. 1998. Die Universität Göttingen unter dem Nationalsozialismus. München: Saur Verlag.Google Scholar
  7. Benner, Dietrich. 2003. Wilhelm von Humboldts Bildungstheorie. Weinheim: Juventa Verlag.Google Scholar
  8. Böhm, Helmut. 1995. Von der Selbstverwaltung zum Führerprinzip – Die Universität München in den ersten Jahren des Dritten Reiches (1933–1936). Berlin: Duncker & Humblot.Google Scholar
  9. Borchard, Klaus. 1999. Opfer nationalsozialistischen Unrechts an der Universität Bonn. Bonn: Bouvier Verlag.Google Scholar
  10. Braun, Dietmar, und François-Xavier Merrien. 1999. Governance of universities and modernisation of the State: Analytical aspects. In Towards a new model of governance for universities? A comparative view, Hrsg. D. Braun und F.-X. Merrien, 9–33. London: Jessica Kingsley Publishers.Google Scholar
  11. Bruch, Rüdiger vom. 2006. Max Webers Kritik am „System Althoff“ aus universitätsgeschichtlicher Perspektive. In Gelehrtenpolitik, Sozialwissenschaften und akademische Diskurse in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert, Hrsg. R. v. Bruch, 205–221. Stuttgart: Steiner.Google Scholar
  12. Bruch, Rüdiger vom, und Brigitte Kaderas. 2002. Wissenschaften und Wissenschaftspolitik − Bestandsaufnahmen zu Formationen, Brüchen und Kontinuitäten im Deutschland des 20. Jahrhunderts. Stuttgart: Franz Steiner.Google Scholar
  13. Busch, Alexander. 1959. Die Geschichte des Privatdozenten. Eine soziologische Studie zur großbetrieblichen Entwicklung der deutschen Universitäten. Stuttgart: Arno Press.Google Scholar
  14. Chroust, Peter. 1994. Gießener Universität und Faschismus. Studenten und Hochschullehrer 1918–1945. Münster: Waxmann Verlag.Google Scholar
  15. Dahn, Daniela. 2007. Schiefer Vergleich. Der Freitag vom 20.04.2004. https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/schiefer-vergleich. Zugegriffen: 23. Februar 2015.
  16. Dahrendorf, Ralf. 1965. Soziologie und Nationalsozialismus. In Deutsches Geistesleben und Nationalsozialismus, Hrsg. A. Flitner, 108–124. Tübingen: Wunderlich Verlag.Google Scholar
  17. Diers, Gerd. 1972. Die Hochschule für Arbeit, Politik und Wirtschaft (Hochschule für Sozialwissenschaften) in Wilhelmshaven-Rüstersiel. Darstellung und Deutung der Bemühungen um die Durchsetzung des Studienganges „Sozialwissenschaften“ und um die Anerkennung als wissenschaftliche Hochschule. Diss., Universität Göttingen.Google Scholar
  18. Eberle, Henrik. 2002. Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus. Halle: Mitteldeutscher Verlag.Google Scholar
  19. Ellwein, Thomas. 1985. Die deutsche Universität. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Königstein: Athenäum Verlag.Google Scholar
  20. Enders, Jürgen. 1996. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter. Frankfurt a. M.: Campus.Google Scholar
  21. Engler, Steffani. 2001. „In Einsamkeit und Freiheit“? Zur Konstruktion der wissenschaftlichen Persönlichkeit auf dem Weg zur Professur. Konstanz: UVK.Google Scholar
  22. Ferber, Christian von. 1956. Die Entwicklung des Lehrkörpers der deutschen Universitäten und Hochschulen 1864–1954. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.Google Scholar
  23. Finkenstaedt, Thomas. 2010. Die Universitätslehrer. In Geschichte der Universität in Europa, Bd. IV: Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, Hrsg. W. Rüegg, 153–188. München: Beck.Google Scholar
  24. Förster, Andreas. 2004. Grenzen der Erinnerung. Berliner Zeitung 13 (05): 2004.Google Scholar
  25. Fourcade-Gourinchas, Marion. 2001. Politics, institutional structures, and the rise of economics: A comparative study. Theory and Society 30:397–447.CrossRefGoogle Scholar
  26. Fourcade, Marion. 2009. Economists and societies. Discipline and profession in the United States, Britain and France, 1890s to 1990s. Princeton: University Press.Google Scholar
  27. Frei, Norbert. 2003. Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit. München: Beck.Google Scholar
  28. Friedeburg, Ludwig von. 1992. Bildungsreform in Deutschland. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  29. Friedeburg, Ludwig von, Volker von Hagen, Wilhelm Hennis, Erwin K. Scheuch, und Thomas von der Vring. 1970. Reform-Universität oder Kader-Hochschule? Ein Streitgespräch. Bremen: Schünemann.Google Scholar
  30. Glotz, Peter. 1996. Im Kern verrottet? Fünf vor Zwölf an Deutschlands Universitäten. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt.Google Scholar
  31. Goldschmidt, Dietrich. 1989. Hochschulpolitik. In Die Bildungspolitik der Bundesrepublik Deutschland, Bd. 1, Hrsg. W. Benz, 354–389. Frankfurt a. M.: Fischer Verlag.Google Scholar
  32. Habermas, Jürgen. 1967. Vom sozialen Wandel akademischer Bildung. In Wider die Untertanenfabrik. Handbuch zur Demokratisierung der Hochschulen, Hrsg. S. Leibfried, 10–24. Köln: Pahl-Rugenstein Verlag.Google Scholar
  33. Hagemann, Harald, und Claus-Dieter Krohn. 1999. Biographisches Handbuch der deutschsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Emigration nach 1933. München: Verlag KG Saur.CrossRefGoogle Scholar
  34. Hartmann, Michael. 2002. Der Mythos von den Leistungseliten. Frankfurt a. M.: Campus.Google Scholar
  35. Hecht, Arno. 2002. Die Wissenschaftselite Ostdeutschlands. Feindliche Übernahme oder Integration?. Leipzig: Faber & Faber Verlag.Google Scholar
  36. Heiber, Helmut. 1991. Universität unterm Hakenkreuz. Teil 1: Der Professor im Dritten Reich. München: Saur Verlag.Google Scholar
  37. Heiber, Helmut. 1994. Universität unterm Hakenkreuz. Teil 2: Die Kapitulation der Hohen Schulen. München: Saur Verlag.Google Scholar
  38. Hillmert, Steffen. 2003. Altersstruktur und Karrierewege der Professorinnen und Professoren in der deutschen Soziologie. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 55 (1): 116–135.CrossRefGoogle Scholar
  39. Höpfner, Hans-Paul. 1999. Die Universität Bonn im Dritten Reich. Akademische Biographien unter nationalsozialistischer Herrschaft. Bonn: Bouvier Verlag.Google Scholar
  40. Kaschuba, Wolfgang. 1993. Neue Götzen, neue Rituale. Die Berliner Humboldt Universität im Kulturkonflikt. Süddeutsche Zeitung, 20./21. März 1993.Google Scholar
  41. Kölbel, Matthias. 2002. Wachstum der Wissenschaftsressourcen in Deutschland 1650–2000. Berichte für Wissenschaftsgeschichte 25 (1): 1–23.CrossRefGoogle Scholar
  42. Krige, John. 2006. American hegemony and the postwar reconstruction of science in Europe. Cambridge: MIT Press.Google Scholar
  43. Krohn, Claus-Dieter. 1987. Wissenschaft im Exil. Deutsche Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler in den USA und die New School für Social Research. Frankfurt a. M.: Campus.Google Scholar
  44. Krohn, Claus-Dieter. 2002. Deutsche Wissenschaftsemigration seit 1933 und ihre Remigrationsbarrieren nach 1945. In Wissenschaft und Wissenschaftspolitik: Bestandsaufnahmen zu Formationen, Brüchen und Kontinuitäten im Deutschland des 20. Jahrhunderts, Hrsg. Rüdiger R. v. Bruch, 437–452. Stuttgart: Steiner.Google Scholar
  45. Laitko, Hubert. 2011. Das Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt: Gründungsintention und Gründungsprozess. In Interdisziplinarität und Institutionalisierung der Wissenschaft, Hrsg. K. Fischer, H. Laitko, und H. Parthey, 199–237. Berlin: Wissenschaftlicher Verlag.Google Scholar
  46. Lieb, Wolfgang, Helmut Schmidt, und Guido Tolksdorf. 1980. Die Forschungsentwicklung an der Hochschule. In Wissenschaft und Arbeitnehmerinteressen, Hrsg. S. Katterle und K. Krahn, 53–101. Köln: Universität Köln.Google Scholar
  47. Lundgreen, Peter. 1985. Wissenschaft im Dritten Reich. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  48. Meier-Hüsing, Peter. 2011. Universität Bremen Vierzig Jahre in Bewegung. Bremen: Edition Temmen.Google Scholar
  49. Müller-Böling, Detlev. 2000. Die entfesselte Hochschule. Gütersloh: Verlag Bertelsmann.Google Scholar
  50. Münch, Richard. 2007. Die akademische Elite. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.Google Scholar
  51. Münkel, Daniela. 2008. Der „Bund Freiheit der Wissenschaft“. Die Auseinandersetzungen um die Demokratisierung der Hochschule. In Streit um den Staat. Intellektuelle Debatten in der Bundesrepublik 1960–1980, Hrsg. D. Geppert und J. Hacke, 169–187. Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht.CrossRefGoogle Scholar
  52. Neave, Guy. 2010. Grundlagen. In Geschichte der Universität in Europa, Bd. IV: Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, Hrsg. W. Rüegg, 47–75. München: Beck.Google Scholar
  53. Nitsch, Wolfgang. 1967. Argumente für eine „kritische Universität“. In Wider die Untertanenfabrik. Handbuch zur Demokratisierung der Hochschulen, Hrsg. S. Leibfried, 331–334. Köln: Pahl-Rugenstein.Google Scholar
  54. Paletschek, Sylvia. 2002. Entnazifizierung und Universitätsentwicklung in der Nachkriegszeit am Beispiel der Universität Tübingen. In Wissenschaft und Wissenschaftspolitik: Bestandsaufnahmen zu Formationen, Brüchen und Kontinuitäten im Deutschland des 20. Jahrhunderts, Hrsg. R.v. Bruch, 393–408. Stuttgart: Steiner.Google Scholar
  55. Pasternack, Peer. 2005. Wissenschaftsumbau. Der Austausch der Deutungseliten. In Am Ziel vorbei. Die deutsche Einheit – eine Zwischenbilanz, Hrsg. H. Bahrmann und C. Links, 221–236. Berlin: Christoph Links Verlag.Google Scholar
  56. Prisching, Manfred. 1993. The university as social institution: The change in academic institutions in Germany at the end of the nineteenth century. Journal of Economic Studies 20 (4/5): 30–51.CrossRefGoogle Scholar
  57. Ringer, Fritz K. 1987. Die Gelehrten. Der Niedergang der deutschen Mandarine 1890–1933. Stuttgart: Dtv Verlag Klett-Cotta.Google Scholar
  58. Rohstock, Anne. 2010. Von der „Ordinarienuniversität“ zur „Revolutionszentrale“? Hochschulreform und Hochschulrevolte in Bayern und Hessen 1957–1976. München: Oldenbourg.CrossRefGoogle Scholar
  59. Rudloff, Wilfried. 2007. Die Gründerjahre des bundesdeutschen Hochschulwesens: Leitbilder neuer Hochschulen zwischen Wissenschaftspolitik, Studienreform und Gesellschaftspolitik. In Zwischen Idee und Zweckorientierung. Vorbilder und Motive von Hochschulreformen seit 1945, Hrsg. A. Franzmann und B. Wolbring, 77–101. Berlin: Akademie Verlag.Google Scholar
  60. Schael, Oliver. 2014. Von der Aufgabe der Erziehung. Das gescheiterte Reformexperiment der „Hochschule für Arbeit, Politik und Wirtschaft“ in Wilhelmshaven-Rüstersiel (1949–1962). In Hochschulen und Politik in Niedersachsen nach 1945, Hrsg. D. Schmiechen-Ackermann, H. Otte, und W. Brandes, 53–80. Göttingen: Wallstein Verlag.Google Scholar
  61. Spitta, Dietrich. 2006. Menschenbildung und Staat. Das Bildungsideal Wilhelm von Humboldts angesichts der Kritik des Humanismus. Stuttgart: Mayer Verlag.Google Scholar
  62. Uhlig, Ralph. 1991. Vertriebene Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) nach 1933. Frankfurt a. M.: Lang.Google Scholar
  63. Vos, Louis. 2010. Studentische Bewegungen. In Geschichte der Universität in Europa, Bd. IV: Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, Hrsg. W. Rüegg, 249–281. München: Beck.Google Scholar
  64. Vring, Thomas von der. 1975. Hochschulreform in Bremen. Bericht des Rektors über Gründung und Aufbau der Universität Bremen während seiner Amtszeit von 1970–1974. Frankfurt a. M.: Europäische Verlagsanstalt.Google Scholar
  65. Weber, Max. 1988. Gesammelte politische Schriften. Tübingen: Verlag Mohr (Siebeck).Google Scholar
  66. Wehrs, Nicolai. 2008. „Tendenzwende“ und Bildungspolitik. Der „Bund Freiheit der Wissenschaft“ (BFW) in den 1970er Jahren. Potsdamer Bulletin für zeithistorische Studien 42:1–17.Google Scholar
  67. Weingart, Peter. 2003. Wissenschaftssoziologie. Bielefeld: Transcript.CrossRefGoogle Scholar
  68. Wellmer, Albrecht. 1968. Unpolitische Universität und Politisierung der Wissenschaft. In Universität und Widerstand, Hrsg. D. Clausen und R. Dermitzel, 108–116. Frankfurt a. M.: Europäische Verlagsanstalt.Google Scholar
  69. Willgerodt, Hans. 2011. Werten und Wissen. Beiträge zur Politischen Ökonomie. Stuttgart: Lucius & Lucius.CrossRefGoogle Scholar
  70. Wolbring, Barbara. 2007. „Ein wirklich neuer Anfang“. Öffentliche Kritik an den Universitäten und Reformforderungen in der Besatzungszeit (1945–1949). In Zwischen Idee und Zweckorientierung. Vorbilder und Motive von Hochschulreformen seit 1945, Hrsg. A. Franzmann und B. Wolbring, 61–74. Berlin: Akademie Verlag.CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität HamburgHamburgDeutschland
  2. 2.Winsen (Luhe)Deutschland
  3. 3.Katholische Sozialakademie ÖsterreichsWienÖsterreich

Personalised recommendations