Advertisement

Identität pp 219-235 | Cite as

Identität als Integration von Grundhaltungen

  • Heinz Abels
Chapter

Zusammenfassung

Identität ist das Thema des dänisch-amerikanischen Psychoanalytikers Erik H. Erikson (1902-1994). „Kein anderes Wort ist so eng mit dem Namen Eriksons verbunden, und keiner seiner Begriffe hat ihm so viel Aufmerksamkeit abverlangt und ihn dabei doch gequält, weil eine allzu interessierte Öffentlichkeit ihn falsch anwendete.“ (Coles 1974, S. 98) Auf Erikson, der nach seiner Ausbildung bei Anna Freud in die USA ging und dort einer der bedeutendsten sozialwissenschaftlich ausgerichteten Psychoanalytiker wurde und auf die öffentliche Diskussion großen Einfluss hatte, bezieht sich die gesamte soziologische Diskussion über Identität.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Zitierte Literatur

  1. Angelus Silesius (Johann Scheffler) (1657): Der Cherubinische Wandersmann. (In: Das deutsche Gedicht. Frankfurt am Main: Fischer, 1957)Google Scholar
  2. Coles, Robert (1974): Erik H. Erikson. München: KindlerGoogle Scholar
  3. Erikson, Erik H. (1946): Ich-Entwicklung und geschichtlicher Wandel. (In: Erikson 1959a)Google Scholar
  4. Erikson, Erik H. (1950a): Kindheit und Gesellschaft. Stuttgart: Klett, 5. Auflage 1974Google Scholar
  5. Erikson, Erik H. (1950b): Wachstum und Krisen der gesunden Persönlichkeit. (In: Erikson 1959a)Google Scholar
  6. Erikson, Erik H. (1956): Das Problem der Ich-Identität. (In: Erikson 1959a)Google Scholar
  7. Erikson, Erik H. (1959a): Identität und Lebenszyklus. Drei Aufsätze. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2. Auflage 1974Google Scholar
  8. Erikson, Erik H. (1959b): Identität und Entwurzelung in unserer Zeit. (In: Erikson 1964)Google Scholar
  9. Erikson, Erik H. (1961): Die menschliche Stärke und der Zyklus der Generationen. (In: Erikson 1964)Google Scholar
  10. Erikson, Erik H. (1964): Einsicht und Verantwortung. Die Rolle des Ethischen in der Psychoanalyse. Frankfurt am Main: Fischer, 1971Google Scholar
  11. Erikson, Erik H. (1974): Dimensionen einer neuen Identität. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1. Auflage 1975Google Scholar
  12. Erikson, Erik H. (1982): Der vollständige Lebenszyklus. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1988Google Scholar
  13. Freud, Sigmund (1905): Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie. (In: Freud Studienausgabe, Band V, Sexualleben. Frankfurt am Main: Fischer, 1982)Google Scholar
  14. Erikson, Erik H. (1938): Abriss der Psychoanalyse. (In: Freud 1953: Abriss der Psychoanalyse. Das Unbehagen in der Kultur. Frankfurt am Main: Fischer)Google Scholar
  15. Goethe, Johann Wolfgang (1774): Die Leiden des jungen Werther. (Goethes Werke. Hamburger Ausgabe, Band 4. München: Beck’sche Verlagsbuchhandlung, 12. Auflage 1989)Google Scholar
  16. Goethe, Johann Wolfgang (1831): Faust. Der Tragödie zweiter Teil. (Goethes Werke. Hamburger Ausgabe, Band 3. München: Beck’sche Verlagsbuchhandlung, 14. Auflage 1989)Google Scholar
  17. Jahoda, Marie; Lazarsfeld, Paul F.; Zeisel, Hans (1933): Die Arbeitslosen von Marienthal. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2. Auflage 1978Google Scholar
  18. Keupp, Heiner (1988): Auf dem Weg zur Patchwork-Identität? (In: Verhaltenstherapie und psychosoziale Praxis, 20, 4)Google Scholar
  19. Keupp, Heiner; u. a. (1999): Identitätskonstruktionen. Das Patchwork der Identitäten in der Spätmoderne. Reinbek: Rowohlt, 2. Auflage 2002Google Scholar
  20. Krappmann, Lothar (1997): Die Identitätsproblematik nach Erikson aus einer interaktionistischen Sicht. (In: Keupp u. Höfer (Hrsg.) 1997: Identitätsarbeit heute. Klassische und aktuelle Perspektiven der Identitätsforschung. Frankfurt am Main: Suhrkamp)Google Scholar
  21. Plenzdorf, Ulrich (1973): Die neuen Leiden des jungen W. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2. Auflage 1976Google Scholar
  22. Salinger, J. D. (1951): Der Fänger im Roggen. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1962Google Scholar
  23. Tenbruck, Friedrich (1962): Jugend und Gesellschaft. Soziologische Perspektiven. Freiburg: Rombach, 2. Auflage 1965Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.FernUniversität in HagenHagenDeutschland

Personalised recommendations