Theoretische Überlegungen zur Selbstdarstellung

  • Doreen Zillmann
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Zusammenfassung

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Selbstdarstellung begann mit den Arbeiten von Erving Goffman. Einschlägig ist sein 1959 erschienenes Werk zur Selbstdarstellung im Alltag („The Presentation of Self in Everyday Life“), das eine in weiten Teilen überarbeitete und erweiterte Fassung seiner 1953 eingereichten und unveröffentlichten Dissertationsschrift ist. Ausgehend von Goffmans soziologischer Perspektive auf die Selbstdarstellung, die sich keineswegs nur auf das oben genannte Werk begrenzt, hat sich innerhalb der Sozialpsychologie ein eigenständiger Forschungsbereich – der Selbstdarstellungs- bzw. Impression-Management-Ansatz – entwickelt (vgl. Lenz 2009c, S. 198). Die nachfolgenden theoretischen Überlegungen zur Selbstdarstellung stützen sich im Wesentlichen auf die Arbeiten Goffmans und die Perspektive einer interpretativen Soziologie (vgl. z.B. Etzrodt 2003; Richter 1995). Aber auch die Sozialpsychologie lieferte durch ihre systematische Ausarbeitung in Form von Einführungswerken zur Selbstdarstellung (vgl. z.B. Schlenker 1980; Leary 1995; Mummendey 1990; 2006b) wichtige Anregungen zur theoretischen Analyse.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  • Doreen Zillmann
    • 1
  1. 1.NürnbergDeutschland

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