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Das Hohelied der Menschlichkeit

  • Andreas Marneros
Chapter

Zusammenfassung

Aus dem sechsten Gesang meiner Odyssee werde ich Euch erzählen von Odysseus Begegnung mit dem erhabenen Volk der Phäaken, dem sagenhaften Volk, das die Insel Scheria bewohnt. Die Phäaken leben in ewigem Frieden, Wohlstand und Gerechtigkeit. Die Gastfreundschaft dieses Volkes ist legendär; jeder der zu den Phäaken kommt und Hilfe benötigt, erhält sie. Mit kriegerischer Kunst haben die Phäaken nichts im Sinn, dafür aber mit gehobener Schiffkunst, wunderbaren Gärten, Wettkämpfen, Gesang und Tanz und gutem Essen. Ihre Schiffe navigieren sie mit Gedanken‐ und Geisteskraft und erreichen jedes Ziel in kürzester Zeit. König Alkinoos und Königin Arete sind der Inbegriff von Fürsorge, Gerechtigkeit und Tugend. Seine erste Begegnung auf der Insel hat Odysseus mit der bezaubernden Königstochter Nausikaa. Sie kümmert sich mitfühlend um ihn und führt ihn in die Hauptstadt, wo er ihren Vater trifft und Hilfe erbitten kann. Und die uns begleitende Seele wird dabei geflügelte Worte von immerwährender Gültigkeit singen, wie etwa über den rettenden Bruch mit dem unerträglichen Vergangenen, über die Nicht‐Verwerflichkeit mancher Lügen, über den Segen der partnerschaftlichen Harmonie. Aber auch über die Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft als Grundpflichten des Menschen sowie über die Vergiftung der Atmosphäre durch Gerüchte. Und einiges mehr.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.BonnDeutschland

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