Leiblichkeit

Chapter

Zusammenfassung

Der deutsche Begriff ›Leib‹ kommt vom mittelhochdeutschen lip, das zugleich ›Leben‹ bedeutet. Der Begriff ›Körper‹ wurde aus dem Lateinischen (corpus) entlehnt und zur Bezeichnung belebter und unbelebter pflanzlicher, tierischer und menschlicher Körper gebraucht. Damit ist primär deren physische Beschaffenheit gemeint. Die deutsche Sprache unterscheidet beim Menschen zwischen Leib und Körper.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Angerer, Marie-Luise, Gender und Performance – Ist leibliche Identität ein Konstrukt?, in: Alloa, Emanuel et al. (Hrsg.). Leiblichkeit. Geschichte und Aktualität eines Konzepts, Tübingen: Mohr Siebeck, 2012, Seite 334–349.Google Scholar
  2. Böhme, Gernot, Leibsein als Aufgabe. Leibphilosophie in pragmatischer Hinsicht, Kusterdingen: Graue Edition, 2003.Google Scholar
  3. Hähnel, Martin/Knaup, Markus (Hrsg.), Leib und Leben. Perspektiven für eine neue Kultur der Körperlichkeit, Darmstadt: WBG, 2014.Google Scholar
  4. Fuchs, Thomas, Leib, Raum, Person. Entwurf einer phänomenologischen Anthropologie, Stuttgart: Klett-Cotta, 2000.Google Scholar
  5. Nietzsche, Friedrich, Also sprach Zarathustra in: Nietzsche, Friedrich, Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe, herausgegeben von Giorgio Colli und Mazzino Montinari, Band 4, Berlin/New York: de Gruyter, 1980.Google Scholar
  6. Oetinger, Friedrich Christoph, Biblisches und Emblematisches Wörterbuch (Nachdruck der Erstausgabe Stuttgart 1776), Hildesheim: Verlagsbuchhandlung Georg Olms, 1969.Google Scholar
  7. Reinmuth, Eckhardt, Anthropologie im Neuen Testament, Tübingen, Basel: A. Francke, 2006.Google Scholar
  8. Waldenfels, Bernhard, Das leibliche Selbst. Vorlesungen zur Phänomenologie des Leibes, herausgegeben von Regula Giuliani, Frankfurt/Main: Suhrkamp, 2000.Google Scholar
  9. Wolf, Hans Walter, Anthropologie des Alten Testaments, herausgegeben von Bernd Janowski, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2010.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.BonnDeutschland

Personalised recommendations