Advertisement

Erkenntnis und Interesse – revisited

Transformation(en) in feministischer und ‚bewegungspolitischer‘ Perspektive
Chapter
Part of the Transformation des Sozialen – Transformation Sozialer Arbeit book series (TRANSSO, volume 4)

Zusammenfassung

Die Rede von Transformation wird in diesem Band vor allem auf grundlegende Wandlungsprozesse des wohlfahrtsstaatlichen Arrangements bezogen und steht dabei für einen Befund, der – je nach Erkenntnisinteresse – einfach konstatiert oder aber äußerst kritisch betrachtet und als historisch-gesellschaft liche Entwicklung auch hinterfragt wird In einer anderen Perspektive steht ‚Transformation‘ für einen Hoff nungshorizont – die radikale, tiefgreifende und nachhaltige Veränderung gesellschaft licher Verhältnisse, in Richtung ‚Freiheit, Gleichheit, Solidarität‘, in Richtung ‚Umverteilung, Anerkennung, Gerechtigkeit‘.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Adorno, T. W. (1993). Einleitung in die Soziologie. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  2. Becker-Schmidt, R. (2004). Zum Zusammenhang von Erkenntniskritik und Sozialkritik in der Geschlechterforschung. In T. Frey Steffen, C. Rosenthal & A. Väth (Hrsg.), Gender Studies. Wissenschaftstheorien und Gesellschaftskritik (S. 201–222). Würzburg: Königshausen & Neumann.Google Scholar
  3. Becker-Schmidt, R. (2010). Erkenntnis, Forschungsgegenstand, Kritik – Notizen zu epistemologischen Kontroversen in der Geschlechterforschung. In B. Aulenbacher & B. Riegraf (Hrsg.), Erkenntnis und Methode. Geschlechterforschung in Zeiten des Umbruchs (S. 293–308). Wiesbaden: VS.Google Scholar
  4. Benjamin, W. (1978). Über den Begriff von Geschichte. In ders., Gesammelte Schriften. Bd. 1. (S. 693–704). Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  5. Bitzan, M. (1998). Das Eigene zum Sprechen bringen. Der Beitrag der Frauenforschung zur Entwicklung frauen- und mädchenpolitischer Strategien. In S. Diemer, E. Kirsch-Auwärter & S. Philipps (Hrsg.), Gleichstellung und Institution. Schule und Hochschule im Reformprozeß. Eine Festschrift für Doris Knab (S. 200–220). Tübingen: edition diskord.Google Scholar
  6. Bloch, E. (1918). Geist der Utopie. München: Duncker & Humblot.Google Scholar
  7. Brückner, F. (2012). Kritische Praxis nach Foucault. In F. Brückner, M. Höppner et al., Netzwerk MiRA (Hrsg.), Da kann ja jedeR kommen (S. 311–336). http://edoc.hu-berlin.de/miscellanies/netzwerkmira-38541/311/PDF/311.pdf. Zugegriffen: 31. Juli 2016.
  8. Butler, J. (2002). Was ist Kritik? Ein Essay über Foucaults Tugend. Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 50, 249–265.Google Scholar
  9. Demirovic, A. (Hrsg.). (2003). Modelle kritischer Gesellschaftstheorie. Traditionen und Perspektiven der Kritischen Theorie. Stuttgart/Weimar: Metzler.Google Scholar
  10. Dreit, K. (2016). „Die Arbeit an der Wirklichkeit“ – Normativität als Aushandlungspraxis am Beispiel der Precarias a la deriva. In K. Dreit, N. Schumacher, A. Abraham & S. Maurer (Hrsg.), Ambivalenzen der Normativität in feministisch-kritischer Wissenschaft (S. 42–68). Königstein im Taunus: Ulrike Helmer.Google Scholar
  11. Foucault, M. (2. Juli 1984). Was ist Aufklärung? Was ist Revolution? die tageszeitung, S. 10–11.Google Scholar
  12. Foucault, M. (1985). Der Philosoph mit der Maske. In P. Engelmann (Hrsg.), Philosophien: Gespräche mit Michel Foucault. Deutsche Erstausgabe in Auszügen (S. 27–40). Wien: Böhlau.Google Scholar
  13. Foucault, M. (1992). Was ist Kritik?. Berlin: Merve.Google Scholar
  14. Foucault, M. (1996). Diskurs und Wahrheit. Berkeley-Vorlesungen 1983. Berlin: Merve.Google Scholar
  15. Foucault, M. (2005). Dits et Ecrits. Schriften. Band 4. Herausgegeben von Daniel Defert & Francois Ewald. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  16. Großmaß, R., & Schmerl, C. (1989). Nur im Streit wird die Wahrheit geboren … – Gedanken zu einer prozeßbezogenen feministischen Methodologie. In R. Großmaß & C. Schmerl (Hrsg.), Feministischer Kompaß, patriarchales Gepäck. Kritik konservativer Anteile in neueren feministischen Theorien (S. 247–283). Frankfurt am Main und New York: Campus.Google Scholar
  17. Grubner, B. (2016). Politik des Streitens. Die Perspektive des freiheitsbezogenen Feminismus. In K. Dreit, N. Schumacher, A. Abraham & S. Maurer (Hrsg.), Ambivalenzen der Normativität in feministisch-kritischer Wissenschaft (S. 15–41). Königstein im Taunus: Ulrike Helmer.Google Scholar
  18. Habermas, J. (1973). Erkenntnis und Interesse. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  19. Haraway, D. (1996). Situiertes Wissen. Die Wissenschaftsfrage im Feminismus und das Privileg einer partialen Perspektive. In E. Scheich (Hrsg.), Vermittelte Weiblichkeit. Feministische Wissenschaft und Gesellschaftstheorie (S. 217–248). Hamburg: Hamburger Edition.Google Scholar
  20. Harding, S. (1990). Feministische Erkenntnis – Parteilichkeit und Theorie. Das Argument, 32(4), 559–569.Google Scholar
  21. Harding, S. (2008). Sciences from Below: Feminisms, Postcolonialities, and Modernities. Durham: Duke University Press.Google Scholar
  22. Helduser, U., Marx, D., Paulitz, T., & Pühl, K. (Hrsg.). (2004). under construction? Konstruktivistische Perspektiven in feministischer Theorie und Forschungspraxis. Frankfurt am Main: Campus.Google Scholar
  23. Horkheimer, M., & Adorno, T. W. (1997). Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  24. Jung, T. (2016). Kritik als demokratische Praxis. Kritik und Politik in Kritischer Theorie und feministischer Theorie. Münster: Westfälisches Dampfboot.Google Scholar
  25. Keller, R. (2008). „Der Philosoph Foucault spricht. Denken Sie.“. In R. Keller, Michel Foucault (S. 7–18). Konstanz: UVK.Google Scholar
  26. Kirsch-Auwärter, E. (1995). Anerkennung durch Dissidenz. Anmerkungen zur Kultur der Marginalität. In I. Modelmog & E. Kirsch-Auwärter (Hrsg.), Beharrliche Ermächtigungen: Kultur in Bewegung (S. 25–48). Freiburg im Breisgau: Kore.Google Scholar
  27. Knapp, G.-A. (Hrsg.). (1998). Kurskorrekturen. Feminismus zwischen Kritischer Theorie und Postmoderne. Frankfurt am Main und New York: Campus.Google Scholar
  28. Knapp, G.-A. (2010). „Trans-Begriffe“, „Paradoxie“ und „Intersektionalität“ – Notizen zu Veränderungen im Vokabular der Gesellschaftsanalyse. In B. Aulenbacher & B. Riegraf (Hrsg.), Erkenntnis und Methode. Geschlechterforschung in Zeiten des Umbruchs (S. 309–323). Wiesbaden: VS.Google Scholar
  29. Kurz-Scherf, I., Lepperhoff, J., & Scheele, A. (2009). Feminismus: Kritik und Intervention. Münster: Westfälisches Dampfboot.Google Scholar
  30. Lauretis, T. de (1990). Eccentric Subjects. Feminist Theory and Historical Consciousness. Feminist Studies, 16(1), 25–48.Google Scholar
  31. Libreria delle donne di Milano (1988). Wie weibliche Freiheit entsteht. Berlin: Orlanda Frauenverlag.Google Scholar
  32. List, E. (1989). Denkverhältnisse. Feminismus als Kritik. In E. List & H. Studer (Hrsg.), Denkverhältnisse. Feminismus und Kritik (S. 7–34). Frankfurt am Main: Suhrkamp.Google Scholar
  33. Mannheim, K. (1929). Ideologie und Utopie. Bonn: Friedrich Cohen.Google Scholar
  34. Marcuse, H. (1998 [1967]). Der eindimensionale Mensch. Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft. München: dtv.Google Scholar
  35. Marrow, A. J. (2002). Kurt Lewin – Leben und Werk. Weinheim und Basel: Beltz.Google Scholar
  36. Maurer, S. (1996). Zwischen Zuschreibung und Selbstgestaltung. Feministische Identitätspolitiken im Kräftefeld von Kritik, Norm und Utopie. Tübingen: edition diskord.Google Scholar
  37. Maurer, S. (1998). Tanz auf dem akademischen Parkett? – Zum Problem der Situierung feministischen Denkens im Feld des Akademischen. In S. Diemer, E. Kirsch-Auwärter & S. Philipps (Hrsg.), Gleichstellung und Institution. Schule und Hochschule im Reformprozeß. Eine Festschrift für Doris Knab (S. 183–199). Tübingen: edition diskord.Google Scholar
  38. Maurer, S. (2016a). ‚Gedächtnis der Konflikte‘ statt ‚Kanon‘? Historiographiepolitik als Normativitätskritik in feministisch-kritischer Wissenschaft. In K. Dreit, N. Schumacher, A. Abraham & S. Maurer (Hrsg.), Ambivalenzen der Normativität in feministisch-kritischer Wissenschaft (S. 135–152). Königstein im Taunus: Ulrike Helmer.Google Scholar
  39. Maurer, S. (2016b). Freiheit zum Dissens?! Dissens als ‚hot issue‘ und Gradmesser von ‚Freiheit‘ am Beispiel emanzipatorischer Bewegungen und Bestrebungen. In C. Birkle & B. Grubner (Hrsg.), Feminismus und Freiheit. Interdisziplinäre Befragungen (i. E.). Königstein im Taunus: Ulrike Helmer.Google Scholar
  40. Projektgruppe KriPo (2016). Zur Normativität kritischer (Politik)Wissenschaft in feministischer Perspektive. Stolpersteine im Spannungsfeld zwischen Kritik, Norm und Utopie. In K. Dreit, N. Schumacher, A. Abraham & S. Maurer (Hrsg.), Ambivalenzen der Normativität in kritisch-feministischer Wissenschaft (S. 231–257). Königstein im Taunus: Ulrike Helmer.Google Scholar
  41. Rauschenbach, B. (1995). Erkenntnispolitik als Feminismus. Denkformen und Politikformen im feministischen Bildungsprozeß der Erfahrung. Die Philosophin, 6 (11), 33–49.Google Scholar
  42. Scheich, E. (1996). Denken im Kaleidoskop. Zu den Voraussetzungen feministischer Kritik an der Entwicklung moderner Wissenschaft. In E. Scheich (Hrsg.), Vermittelte Weiblichkeit. Feministische Wissenschafts- und Gesellschaftstheorie (S. 9–36). Hamburg: Hamburger Edition.Google Scholar
  43. Straube, G. (2004). Handlungsfähigkeit, Materialität und Politik: Die politischen Theorien von Judith Butler und Donna Haraway. In T. Frey Steffen, C. Rosenthal & A. Väth (Hrsg.), Gender Studies. Wissenschaftstheorien und Gesellschaftskritik (S. 123–138). Würzburg: Königshausen & Neumann.Google Scholar
  44. Weber, J. (2004). Performing Post/Trans/Techno/Queer: Pluralisierung als Selbst- und Machttechnologie. In T. Frey Steffen, C. Rosenthal & A. Väth (Hrsg.), Gender Studies. Wissenschaftstheorien und Gesellschaftskritik (S. 111–121). Würzburg: Königshausen & Neumann.Google Scholar
  45. Weedon, C. (1990). Wissen und Erfahrung. Feministische Praxis und poststrukturalistische Theorie. Zürich: eFeF.Google Scholar
  46. Zerilli, L. (2010). Feminismus und der Abgrund der Freiheit. Wien und Berlin: Turia + Kant.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.MarburgDeutschland

Personalised recommendations