Gegen Angriffe verteidigen – Wie sich Sportler juristisch gegen unliebsame Darstellungen in Sozialen Medien wehren können

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Zusammenfassung

Für bekannte Sportler und Trainer stellt sich die Frage, wie sie sich gegen unliebsame Darstellungen im Netz wie z. B. in sozialen Medien schützen können. Durch das Internet ist eine neue Gefährdungslage entstanden die aufgrund der Dynamik des Netzes rasches Handeln voraussetzt. Insbesondere können durch solche Darstellungen in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und das Recht am eigenen Bild eingegriffen werden. Darüber hinaus können strafrechtliche Tatbestände wie z. B. Tatbestand der üblen Nachrede oder der Beleidigung verwirklicht werden. Dieser Beitrag soll einen Überblick über mögliche Maßnahmen sowohl tatsächlicher als auch rechtlicher Art geben. Dabei soll zunächst die durch das Internet entstandene Gefährdungslage dargestellt werden, daran anschließend die Schutzbereiche, die verletzt werden können. Dargestellt werden dann die rechtlichen Anspruchsgrundlagen. Abschließend sollen in der Darstellung dann einige Sonderprobleme wie z. B. die Haftung des Portalbetreibers, Online-Presse-Archive und Google Autocomplete erörtert werden sowie praktische Hinweise erfolgen.

Schlüsselwörter

Sportler Allgemeines Persönlichkeitsrecht Recht am eigenen Bild Intimsphäre Privatsphäre Beleidigung Verleumdung Unterlassungsanspruch Schadensersatzanspruch Einstweilige Verfügung 

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Rechtsanwaltspartnerschaft Grub Frank Bahmann Schickhardt EnglertLudwigsburgDeutschland

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