Die digitale Transformation von Axel Springer

  • Robert A. Burgelman
  • Jens Müffelmann

Zusammenfassung

Das Internet und die daraus entstandenen Technologien haben seit Mitte der 1990er Jahre weltweit einen tief greifenden Veränderungsprozess ausgelöst. Dieser Prozess hat nicht nur Auswirkungen auf das private und gesellschaftliche Leben, sondern auch auf eine Vielzahl von Wirtschaftsbereichen. In der Verlagsbranche verläuft die Digitalisierung mit besonderer Radikalität und Geschwindigkeit. Das Verlagshaus Axel Springer wurde als einer der führenden Anbieter von journalistischen (Print-) Produkten im deutschsprachigen Raum frühzeitig von diesen Umwälzungen berührt. Das Unternehmen stellte sich den angestoßenen Veränderungen unter einer neuen Führung jedoch offensiv. Mathias Döpfner sicherte die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung mit der Erschließung neuer digitaler Angebote, ohne dabei mit der Tradition Axel Springers als Verlagshaus zu brechen. Im Jahr 2015 betrug der Anteil der digitalen Aktivitäten am Gesamtumsatz mehr als 60 % und am EBITDA knapp 70 %. Der vorliegende Beitrag setzt sich – nach einem Überblick über die Ursprünge und Aufbaujahre von Axel Springer – mit dem Transformationsprozess, den das Unternehmen seit mehr als zehn Jahren durchläuft, auseinander. Strategische Meilensteine und organisatorische Veränderungsprozesse werden dabei gleichermaßen beleuchtet. Der Beitrag von Burgelman und Müffelmann basiert auf einer aktualisierten Fallstudie der Stanford University („Axel Springer in 2014: Strategic Leadership of the Digital Media Transformation“). Dieser Beitrag entstand im März 2016.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  • Robert A. Burgelman
    • 1
  • Jens Müffelmann
    • 2
  1. 1.Stanford Graduate School of BusinessStanfordUSA
  2. 2.Axel Springer SEBerlinDeutschland

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