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Einleitung

  • Thomas Habscheid-Führer
  • Christian J. Grothaus
Chapter
Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

Es war im Frühsommer 1923, als Ludwig Mies van der Rohe (1886–1969) die Arbeitsthesen niederschrieb. In seiner nüchternen Art lehnt er darin zunächst jede Doktrin und jeden Formalismus ab. Baukunst erscheint ihm als „[…] raumgefasster Zeitwille. Lebendig. Wechselnd. Neu.“ (Mies van der Rohe 1923, S. 70). Zu einem dementsprechenden Bürohaus gehören klare, übersichtliche, helle und weite Arbeitsräume. Aus Eisen, Beton und Glas soll der Organismus eines Betriebes wachsen und es erscheinen dem Architekten dabei „Haut- und Knochenbauten“ (Mies van der Rohe 1923, S. 70) als angemessene Mittel. Sicherlich steht solches Denken unter dem Einfluss der „Chicago School of Architecture“ des späten 19. Jahrhunderts. Die Anfänge der Verarbeitung industriell gefertigter und genormter Bauteile lassen sich in den USA bereits um 1830 ausmachen

References

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  4. Neumeyer, F. (1986). Mies van der Rohe. Das kunstlose Wort. Gedanken zur Baukunst. Berlin: Siedler.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  • Thomas Habscheid-Führer
    • 1
  • Christian J. Grothaus
    • 2
  1. 1.AachenDeutschland
  2. 2.BerlinDeutschland

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