James Samuel Coleman: Foundations of Social Theory. The Belknap Press of Harvard University Press: Cambridge, Massachusetts, London 1990, 994 S. (dt. Grundlagen der Sozialtheorie. Bd. I: Handlungen und Handlungssysteme; Bd. 2: Körperschaften und die moderne Gesellschaft; Bd. 3: Die Mathematik der sozialen Handlung, Oldenbourg: München 1991/92/94, 474, 500 u. 408 S.)

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Zusammenfassung

Die hohe Reputation von James S. Coleman (1926 – 1995) begründet sich durch einflussreiche Arbeiten in drei wissenschaftlichen Bereichen: a) Innerhalb der empirischen Bildungsforschung wurde er durch seine Studien The Adolescent Society und Equality of Educational Opportunity sehr prominent; b) Er verdeutlichte die Wichtigkeit von mathematischen Modellierungen, zum Zwecke einer logisch begründeten und damit präzisen Theoriebildung. In seinem Buch Introduction to Mathematical Sociology beschreibt er die Vorgehensweise und Vorteile eines solchen Verfahrens; c) Mit den Foundations of Social Theory liefert Coleman einen Theorievorschlag zur Erklärung von sozialtheoretischen Aspekten. Die Motivation für diese Arbeit findet sich bereits im Vorwort der Foundations of Social Theory: »Ein böswilliger Kritiker würde die gegenwärtige Praxis in der Sozialtheorie so beschreiben, daß man alte Weisheiten wiederkäut und Theoretiker des neunzehnten Jahrhunderts beschwört.« (xii)

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Literatur

  1. Clark, Jon (Hg.): James S. Coleman, London/Washington 1996.Google Scholar
  2. Müller, Hans-Peter/Schmid, Michael (Hg.): Norm, Herrschaft und Vertrauen. Beiträge zu James S. Colemans Grundlagen der Sozialtheorie, Opladen 1998.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.GöttingenDeutschland

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