Peter L. Berger/Thomas Luckmann: The Social Construction of Reality. A Treatise in the Sociology of Knowledge. Doubleday: New York 1966, 219 S. (dt. Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie. Fischer: Frankfurt 1969, 218 S.)

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Zusammenfassung

Das aus vielen gemeinsamen Diskussionen der beiden Autoren entstandene und zunächst 1966 in englischer Sprache erschienene Werk ist neben zwei weiteren Monografien und drei gemeinsamen Aufsätzen das bekannteste Werk beider Autoren. Der Band gehört zu den modernen Klassikern der Soziologie und zu den meist zitierten soziologischen Schriften, wurde in viele Sprachen übersetzt und weit über die Soziologie hinaus rezipiert. Peter L. Berger (geb. 1929 in Wien, Österreich) und Thomas Luckmann (geb. 1927 in Jesenice, Slowenien) lernten sich Anfang der 1950er Jahre an der New School of Social Research in New York kennen, an der sie nach ihrer Emigration in die USA ihr Studium fortsetzten und in Soziologie promovierten. Beide studierten u. a. bei Alfred Schütz, dessen phänomenologischer Wissenssoziologie sie sich verpflichtet fühlten und die wesentliche Grundlage für ihre Analyse der Strukturen des Wissens in der Alltagswelt ist.

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Literatur

  1. Knoblauch, Hubert: Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit, in: Ders.: Wissenssoziologie, Köln 2005, S. 157–169.Google Scholar
  2. Pfadenhauer, Michaela: Peter L. Berger, Konstanz 2010.Google Scholar
  3. Schnettler, Bernt: Thomas Luckmann, Konstanz 2006.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.GöttingenDeutschland

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