Advertisement

Helmut Schelsky: Die skeptische Generation. Eine Soziologie der deutschen Jugend. Eugen Diederichs Verlag: Düsseldorf/Köln 1957, 523 S

Chapter

Zusammenfassung

Das jugendsoziologische Hauptwerk des aus zahlreichen zeitdiagnostischen Veröffentlichungen bekannten Nachkriegssoziologen Helmut Schelsky (1912–1984) bildet bis heute eine der öffentlichkeitswirksamsten Schriften in dessen thematisch breit angelegten soziologischem Werk, sowie in der sozialwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Jugend insgesamt. Dabei stellte die Jugend als Altersgruppe zwar ein kontinuierliches, jedoch kein zentrales Gegenstandsfeld des selbst durch die Jugendbewegung geprägten und im Nationalsozialismus aktiven Schülers von Arnold Gehlen und Hans Freyer dar. Schelskys Wirken in der Bundesrepublik bis in die späten 1970er Jahre war geprägt von empirisch untermauerten Deskriptionen aktueller gesellschaftlicher Trends und Phänomene, leidenschaftlicher Kritiker der Frankfurter Schule und engagierter Wissenschaftspolitiker.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Baier, Horst (Hg.): Helmut Schelsky, ein Soziologe in der Bundesrepublik. Eine Gedächtnisschrift von Freunden, Kollegen und Schülern, Stuttgart 1986.Google Scholar
  2. Kersting, Franz-Werner: Helmut Schelskys »Skeptische Generation« von 1957. Zur Rezeptions- und Wirkungsgeschichte eines Standardwerks, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 50 (2002), S. 465–495.Google Scholar
  3. Schäfers, Bernhard: Die »Skeptische Generation« von Helmut Schelsky – revisited nach 45 Jahren. In: Mansel, Jürgen/Scherr, Albert/Griese, H. (Hg.): Theoriedefizite in der Jugendforschung. Standortbestimmungen und Perspektiven, Weinheim/München 2003, S. 31–40.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.EssenDeutschland

Personalised recommendations