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Theoretische Grundlagen

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Part of the Perspektiven der Mathematikdidaktik book series (PERMA)

Zusammenfassung

„Der Messung von Kompetenzen kommt […] eine Schlüsselfunktion für die Optimierung von Bildungsprozessen und für die Weiterentwicklung des Bildungswesens zu“ (Klieme & Leutner 2006, S. 877). Neben den vielfältigen Erkenntnissen, die aus Large-Scale-Assessments im Bereich der Schülerleistungen resultieren, fällt der Blick für eine optimale Bildung auch auf die Kompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer (Blömeke et al. 2008f, S. 7). Konkretisierungen und Modellierungen des Wissens und der Fähigkeiten von Lehrkräften werden auch durch die kompetenzorientierten Ansätze realisiert (Blömeke et al. 2008c, S. 16). Diese Ansätze basieren auf dem Begriff der „Kompetenz“, der z. B. von Weinert (2001, S. 27f.) definiert wird als „die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können“. Demnach bestehen Kompetenzen einerseits aus einer kognitiven Komponente, den ‚kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten‘, aber auch affektiv-motivationale Aspekte bedingen das erfolgreiche Handeln in unterschiedlichen Situationen. Diese Definition reicht somit auch über eine rein kognitive Auslegung der Kompetenz hinaus und schließt auch das erfolgreiche Handeln bedingt durch motivationale, volitionale und soziale Bereitschaften und Fähigkeiten ein (vgl. auch Klieme & Leutner 2006, S. 880).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Department 2 - Mathematik, Driverstr. 22Universität VechtaVechtaGermany

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