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Gefahrstoffkennzeichnung nach CLP/GHS

  • Gabi Förtsch
  • Heinz MeinholzEmail author
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Zusammenfassung

Die EG-Verordnung 1272/2008 (CLP-Verordnung) soll ein hohes Schutzniveau für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt sicherstellen sowie den freien Verkehr von chemischen Stoffen, Gemischen und bestimmten spezifischen Erzeugnissen gewährleisten und gleichzeitig Wettbewerbsfähigkeit und Innovation verbessern.

Der Zweck der CLP-Verordnung ist es, zu bestimmen, welche Eigenschaften von Stoffen und Gemischen zu einer Einstufung als gefährlich führen sollten, damit die Gefahreneigenschaften von Stoffen und Gemischen korrekt ermittelt und ihre Gefahren entsprechend angegeben werden können. Zu solchen Eigenschaften sollten sowohl die physikalischen Gefahren als auch die Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Umwelt, einschließlich der Gefahren für die Ozonschicht, gehören.

In diesem Kapitel werden die verschiedenen Gefahrenklassen näher erläutert. Dabei wird nach folgender Gliederung vorgegangen:

• Begriffsbestimmung,

• Einstufungskriterien für Stoffe,

• Einstufungskriterien für Gemische,

• Gefahrenkommunikation und

• Stoffbeispiele.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.VS-SchwenningenDeutschland
  2. 2.Villingen-SchwenningenDeutschland

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