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Einleitung

  • Miriam Schroer-HippelEmail author
Chapter
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Part of the Politische Psychologie book series (POLPSY)

Zusammenfassung

Die Frage, wie die Praxis der Friedensarbeit von den Erkenntnissen gendertheoretischer Friedens- und Konfliktforschung profitieren kann, bildet den Ausgangspunkt der Untersuchung. Gendertheoretische Analysen gewaltförmiger Konflikte weisen auf die soziale Gewordenheit, die Konstruktion, von trennenden Kategorien wie Ethnizität und den darin so prominenten Geschlechtervorstellungen hin. In der praktischen Friedensarbeit gerät deren bloße Dekonstruktion jedoch schnell an ihre Grenzen. Vielmehr stellt sich die Frage, was an die Stelle der jeweiligen Nationalismen und der damit eng verwobenen militarisierten Geschlechterideale treten kann. In diesem Buch wird gezeigt, was für Alternativen zu militarisierten Männlichkeitsbildern von lokalen Friedensgruppen in die Öffentlichkeit gebracht werden. Mit militarisierter Männlichkeit ist die im Konfliktkontext hegemonial gewordene intensivierte Kopplung von Männlichkeitsidealen mit kontextspezifischen militärischen Attributen gemeint.

Schlüsselwörter

Gender Männlichkeit Militarisierung Peacebuilding Friedensarbeit Friedens- und Konfliktforschung 

Keywords

Masculinity Militarization Peace work Peace and conflict studies 

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Camino – Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und ForschungBerlinDeutschland

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