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Bauwirtschaft pp 551-554 | Cite as

Grundlagen Nachhaltigkeit

  • Egon Leimböck
  • Andreas Iding
  • Heiko Meinen
Chapter

Zusammenfassung

Ein politisches Gremium beschäftigte sich zum ersten Mal mit Umweltfragen auf der UN‐Umweltkonferenz 1972 in Stockholm. Der Brundtland‐Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen („Brundtland‐Kommission“) von 1987 kann als Basis für die moderne Nachhaltigkeitsdiskussion angesehen werden. Diese führte schließlich dazu, dass die United Nations (UN) 1992 eine Konferenz über nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro abhielten. Darauf folgte der Nachhaltigkeitsgipfel in Johannisburg 2002 und viele weitere Gipfeltreffen in immer kürzeren Abständen (Baumgartner 2010, S. 15).

Bis heute ist die Nachhaltigkeits‐Definition der Brundtland‐Konferenz, die wohl am häufigsten verwendete:

Nachhaltige Entwicklung ist demnach Entwicklung, die den Bedarf der Gegenwart deckt, ohne die Fähigkeit von zukünftigen Generationen zu beeinträchtigen, ihren eigenen Bedarf zu decken.

Dazu existieren zwei Schlüsselkonzepte:
  • der Ansatz der „Bedürfnisse“, insbesondere der wesentlichen Bedürfnisse der Armen in der Welt, denen besonderer Vorrang gegeben werden sollte,

  • das Konzept der „Beschränkungen“, die aus dem Stand der Technologie und der sozialen Organisation resultieren und die Fähigkeit der Umwelt begrenzen gegenwärtige und zukünftige Bedürfnisse zu decken.

Literatur

  1. Baumast, Annett (Hrsg.): Betriebliches Umweltmanagement, in: Nachhaltiges Wirtschaften in Unternehmen, 4. Aufl., Ulmer, Stuttgart, 2009Google Scholar
  2. Baumgartner, R. J.: Nachhaltigkeitsorientierte Unternehmensführung. Modell, Strategien und Managementinstrumente, München und Mering, 2010Google Scholar
  3. Langer, Gunner (Hrsg.): Unternehmen und Nachhaltigkeit, Gabler, Wiesbaden, 2011Google Scholar
  4. Vereinte Nationen (Hrsg.): Agenda 21. Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung. Rio de Janeiro, 1992Google Scholar
  5. Vereinte Nationen (Hrsg.): Report of the World Commission on Environment and Development, 1987Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2017

Authors and Affiliations

  • Egon Leimböck
    • 1
  • Andreas Iding
    • 2
  • Heiko Meinen
    • 3
  1. 1.DortmundDeutschland
  2. 2.Rheda-WiedenbrückDeutschland
  3. 3.Hochschule OsnabrückOsnabrückDeutschland

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