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Bauwirtschaft pp 399-417 | Cite as

Mit Planungen von der Betriebsabrechnung zum operativen Controlling

  • Egon Leimböck
  • Andreas Iding
  • Heiko Meinen
Chapter

Zusammenfassung

Um die Aufgaben, die bei der Entstehung und Nutzung von Bauprojekten anfallen, im Hinblick auf die angestrebten Zielsetzungen optimal erfüllen zu können, sind Planzahlen für folgende Bereiche unerlässliche Voraussetzung.

Zunächst muss man feststellen, dass die Planung als gedankliche Vorwegnahme zukünftigen Handelns auf einer Reihe von Schätzungen, Prognosen und Unsicherheiten beruht und dass die Planung am Ende der Schritte von der Improvisation bis zur Entscheidung steht.

Somit gilt der folgende Zusammenhang:
  • Improvisation → Analyse → Prognose → Bewertung → Planung → Entscheidung

„Planung impliziert Tun. Sie ist die gedankliche Vorwegnahme zukünftigen Handelns und damit notwendigerweise zielgerichtet. Andererseits ist Planung ein emotionaler Prozess, mit dem menschliche Widerstände (nicht planen wollen, nicht kontrollieren wollen) einhergehen und letztendlich die Frage nach der unbedingt einzuhaltenden Planehrlichkeit aufwerfen“ (Motzel 1998, S. 201).

Planung muss auch unmittelbar mit dem Controlling verbunden werden, denn Planung muss mit wachsendem Erkenntnisstand im Laufe der Aufgabenerfüllung angepasst werden, um Erfahrungen für zukünftige Planungen zu bekommen. „Planen ohne Controlling ist sinnlos, Controlling ohne Planung unmöglich“ (Motzel 1998, S. 201).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2017

Authors and Affiliations

  • Egon Leimböck
    • 1
  • Andreas Iding
    • 2
  • Heiko Meinen
    • 3
  1. 1.DortmundDeutschland
  2. 2.Rheda-WiedenbrückDeutschland
  3. 3.Hochschule OsnabrückOsnabrückDeutschland

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