Einleitung und Fragestellung

  • Birgit Schäfer-Biermann
  • Aische Westermann
  • Marlen Vahle
  • Valérie Pott
Chapter

Zusammenfassung

Heterotopien – so bezeichnet Michel Foucault ganz besondere Orte innerhalb einer Gesellschaft. Als Besipiele solcher Orte nennt er unter anderem das Gefängnis, das Altenheim, den Friedhof, Museen und Kinos, doch auch Gärten beschreibt er als Heterotopien. Heterotopie bedeutet zunächst einmal ,anderer Ort´, doch diese anderen Orte erfüllen eine ganz bestimmte Funktion innerhalb einer Gesellschaft. Wichtig hierbei ist, dass jede Gesellschaft ihre ganz eigenen Heterotopien hervobringt, weshalb man eine Gesellschaft beschreiben kann, indem man ihre Heterotopien analysiert. Sie sind Teil der Gesellschaft, gleichzeitig jedoch auβerhalb von ihr, denn sie sind anders, anders als alle anderen Orte. Allerdings stechen sie in Beziehung zu allem übrigen, nämlich, indem sie die anderen Orte spiegeln, reflektieren (der Reflextion zugänglich machen), suspendieren, neutraliseren oder sogar in ihr Gegenteil verkehren. Foucault behauptet, dass durch die Auseinandersetzung mit den Heterotopien einer bestimmten Gesellschaft wichtige Aussagen über diese Gesellschaft als Ganze gemacht weden können.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  • Birgit Schäfer-Biermann
    • 1
  • Aische Westermann
    • 2
  • Marlen Vahle
    • 3
  • Valérie Pott
    • 4
  1. 1.AachenGermany
  2. 2.KölnGermany
  3. 3.KölnGermany
  4. 4.MerschLuxembourg

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