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Promotion of Electricity from Renewable Energy in Europe Post 2020—The Economic Benefits of Cooperation

Chapter
Part of the Energie in Naturwissenschaft, Technik, Wirtschaft und Gesellschaft book series (ENTWG)

Zusammenfassung

Aufgrund unterschiedlicher meteorologischer Bedingungen innerhalb Europas variieren die regionalen Stromgestehungskosten erneuerbarer Energien deutlich. Folglich können durch grenzüberschreitende Kooperationen beim Zubau erneuerbarer Energien erhebliche Effizienzgewinne realisiert werden. Nichtsdestotrotz streben die meisten europäischen Mitgliedsstaaten bislang keine Kooperationen an und wollen das 2020er Ausbauziel für erneuerbare Energien primär durch den Zubau innerhalb der eigenen nationalen Grenzen erreichen. In diesem Artikel zeigen wir die Vorteile europäischer Kooperation gegenüber dem Fall auf, dass auch nach 2020 nationale Ansätze weiterverfolgt werden. Mit Hilfe eines Optimierungsmodells des europäischen Strommarktes zeigen wir, dass die Stromsystemkosten um 5–7 % ansteigen würden, wenn neben einem reinen CO2-Ziel für 2030 (−40 % gegenüber 1990) zusätzlich ein europäisches Ziel für den Ausbau erneuerbarer Energien (i.H.v. 55 %) erreicht werden muss. Diese Zusatzkosten sind jedoch 41–45 % niedriger als die Zusatzkosten, die entstehen würden, wenn das Ausbauziel für die erneuerbaren Energien durch nationale Ansätze verfolgt würde. Außerdem zeigen wir, dass diese Kooperationsgewinne relativ robust gegenüber verschiedenen Annahmen bezüglich dem Ausbau von Grenzkuppelstellen sowie den Investitionskosten erneuerbarer Energien sind. Damit auch in der Praxis zunehmend von der Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, Kooperationsgewinne zu erzielen, müssen jedoch administrative Hemmnisse beseitigt sowie Fragen bezüglich einer fairen Kosten-Nutzen-Aufteilung zwischen den Mitgliedsstaaten geklärt werden.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Institute of Energy EconomicsUniversity of CologneCologneGermany

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