Stellungnahmen zu den Hypothesen

Chapter
Part of the Controlling im Krankenhaus book series (COFRA)

Zusammenfassung

Anhand der aufbereiteten Daten des erstellten Behandlungsmodells und der durchgeführten Simulationen können nun fundierte Aussagen zu den im Vorfeld formulierten Hypothesen getroffen werden. Eine Verkürzung der Verweildauer führt zu höheren Erlösen pro Behandlungstag. Es entstehen Anreize zur Mehrdokumentation bzw. Mehrkodierung, da diese zu Mehrerlösen führen können. Steht aber hinter den kodierten Maßnahmen ein entsprechender Aufwand, lohnen sich zwar intensive psychotherapeutische Behandlungen, betreuungsintensive Patienten jedoch nicht. Komplexe Fälle mit intensiven sozialem Klärungsbedarf oder solche, die aufgrund von Wiederaufnahmen zu Fallzusammenführungen führen, werden im System nicht adäquat abgebildet, während unkomplizierte Fälle, die sich für strukturierte psychotherapeutische Behandlungen eignen, besonders „lukrativ“ sind. Durch eine gezielte Aufnahmesteuerung oder Verlegungen zwischen somatischen und psychiatrischen Abteilungen lassen sich deutliche Mehrerlöse bei der Behandlung von Alkoholabhängigen generieren.

Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Psychiatrie und PsychotherapieEvangelisches Krankenhaus BielefeldBielefeldDeutschland
  2. 2.Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie BethelEvangelisches Krankenhaus BielefeldBielefeldDeutschland
  3. 3.Fakultät Wirtschafts- u.SozialwissenschaftenHochschule OsnabrückOsnabrückDeutschland

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