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Neues Geld für eine neue Ökonomie: Die Reform des Geldwesens als Voraussetzung für eine Marktwirtschaft, die den Menschen dient

Zusammenfassung

Nicht wenige Menschen zweifeln deshalb wieder an den Wettbewerbsfunktionen, an den wohlstandvermehrenden Effekten, die in der ökonomischen Theorie einer freien Marktwirtschaft zugeschrieben werden und ziehen sogar den Kommunismus wieder als alternatives Wirtschaftsmodell in Betracht. Auch Karl Marx sah die Ungleichverteilung der Einkommen, die damals ähnlich ausufernd war, wie sie es heute ist, und suchte einen Ausweg. Leider erkannte er die dem Geld innewohne Problematik nicht und kam daher zu Lösungsvorschlägen, die die eigentliche Problematik nicht lösen, aber stattdessen noch andere hinzufügen. Weder der Kommunismus, noch dieWettbewerbswirtschaft funktionieren langfristig,wenn wir das Geld nicht reformieren. Unser Finanzsystem ist der Hauptgrund für Marktversagen, was leider von wenigen Ökonomen erkannt wird. Wenn wir unser Geld so reformieren, wie es einst Silvio Gesell vorgeschlagen hatte, haben wir eine Chance, eine Marktwirtschaft zu etablieren, die dem Menschen dient. Wenn wir eine solche Geldreform zudem mit einem Bewusstseinswandel kombinierten, könnten wir sogar von einer Marktwirtschaft, die den Menschen dient, zu einer wahrhaften Ökonomie der Nächstenliebe kommen, in derMenschen ihr Glück erreichen, indem sie einander dienen.

Taler, Taler, Du musst wandern, von der einen Hand zur anderen … (alte Volksweise).

Dieser Beitrag ist die überarbeitete Fassung des Vortrags, den der Verfasser am 30. Oktober 2014 im Rahmen der Ringvorlesung „Social Finance 2014“ an der Alanus Hochschule, Alfter, gehalten hat.

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Abb. 10.1

Notes

  1. 1.

    Für eine ausführlichere Analyse der dem Geld innewohnenden Problematik und alternativer Lösungsvorschläge vgl. Fuders 2009a; 2010, 2016; vgl. Azkarraga et al. 2011, S. 46–56; vgl. Fuders und Max‐Neef 2012; 2014a; 2014b.

  2. 2.

    Was den so genannten Gelschöpfungsmultiplikator (Geldmengenausweitung durch Kreditvergabe) implodieren ließ, vgl. etwa Dornbusch et al. 2009, S. 463. Zum Geldschöpfungsmultiplikator und den mit diesem verbundenen Krisenzyklen vgl. Fuders et al. 2013, S. 33–66.

  3. 3.

    Vgl. hierzu auch Creutz 1993, S., 440, 445; vgl. Kennedy 2011, S. 17 ff.; vgl. Kremer 2009, S. 1–12.

  4. 4.

    Die Sparkassen‐Finanzgruppe und die ihr zugehörige Deka‐Bank erklären den Zinseszinseffekt mit einem anschaulichen Beispiel: Geld vermehre sich wie Hühner. Wenn Hühner Eier legen, schlüpfen aus den Eiern wieder Hühner, die anschließend ebenfalls wieder Eier legen: https://www.youtube.com/watch?v=CSmBku1qZsg.

  5. 5.

    Die Geldmenge wächst mit der so genannten Buchgeldschöpfung (auch Geldschöpfungsmultiplikator genannt) (vgl. etwa Hartmann 1970, S. 225 ff.; vgl. Richard et al. 1994, S. 257; vgl. Mankiw 1998, S. 600 ff.; vgl. Larroulet und Mochón 2003, S. 418 ff.). Die stetige Ausweitung der Geldmenge ist aber im Grunde nicht Folge der Buchgeldschöpfung an sich, sondern des Zinses, der die Einlagen bei Banken wachsen lässt und damit die Banken zur Kreditvergabe nötigt. Infolge nimmt die Buchgeldschöpfung zu und die Geldmenge wächst. Vgl. hierzu ausführlicher Fuders et al. 2013, S. 41 f., 47, 52; vgl. Fuders und Max‐Neef 2014b, S. 158 f.

  6. 6.

    Bereits Aristoteles hatte erkannt, dass gesamtwirtschaftlich der Zinserlös genau den Verzinsungskosten der Schuldner entspricht, vgl. hierzu van Suntum 2005, S. 73 f.

  7. 7.

    Das ist umso verwunderlicher, als Studenten der Wirtschaftswissenschaften lernen, dass sich die Geldmenge durch Kredit ausweitet (Buchgeldschöpfung), weshalb bis auf die ursprünglich von der Zentralbank geschaffene Zentralbankgeldmenge jede Geldeinheit das Gegenteil von Schuld ist. Diese Tatsache steht zudem auf jedem US‐Dollar‐Schein geschrieben: „This note is legal tender to pay all debts, public and private“ (Dieser Geldschein ist gesetzliches Zahlungsmittel zum Zahlen sämtlicher Schulden, sowohl öffentlicher wie auch privater).

  8. 8.

    Jedenfalls dann, wenn das Unternehmen nur deshalb existiert, damit der Eigentümer Geld verdient. Ein Unternehmer könnte natürlich sein Unternehmen auch deshalb gründen, weil er durch Einsatz seiner Talente Produkte herstellen möchte, die etwas zur Lebensqualität der Menschen beitragen, und eben nicht nur im Geldverdienst seinen Lebenssinn sieht. In dem Fall wäre ihm der Zins als Opportunitätskosten egal, und es würde ihm reichen, wenn er so viel verdient, dass er davon leben kann (vgl. hierzu Abschn. 10.5).

  9. 9.

    Wörtlich: „Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an economist.“.

  10. 10.

    In diesem Sinne befand schon Keynes, dass die „verschiedenen anstößigen Formen des Kapitalismus“ durch den Zins hervorgebracht würden. Diese könnten überwunden werden, indem man die Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals auf null reduzierte, vgl. Keynes 1936, S. 185. Hierzu ausführlicher: Fuders und Max‐Neef 2014b, S. 163 f.

  11. 11.

    So hat Piketty durch seine Auswertungen von Steuerunterlagen nachgewiesen, dass das Kapital‐Einkommensverhältnis β weltweit seit Ende des Zweiten Weltkrieges von circa 2,5 auf über 4 angestiegen ist (vgl. Piketty 2015, S. 616).

  12. 12.

    Das geschieht je nach durchschnittlichem Zinssatz alle 50 bis 80 Jahre (Fuders und Max‐Neef 2014a, S. 246, 2014b, S. 158).

  13. 13.

    Da der Staat in der Regel ein sehr wichtiger Kunde privater Banken ist, ist die Tatsache, dass die deutsche Bundesregierung schon seit drei Jahren die Netto‐Neuverschuldung nicht mehr ausgeweitet hat, für Banken keine gute Nachricht. Wenn wie in der jetzigen Situation trotz niedrigster Zinsen weder Private noch der Staat Kredite brauchen, das Kreditvolumen also nicht ausgeweitet werden kann, so befindet sich der Finanzsektor in einer schwierigen Situation. Nutznießer der Flüchtlingskrise dürfte daher der Finanzsektor sein; denn sie wird dem Staat viel Geld kosten, das dieser nicht hat. Einen ähnlich „positiven“ Effekt hatte auch das schwere Erdbeben von 2010 in Chile (vgl. Fuders 2011a; vgl. Fuders und Belloy 2013; vgl. Fuders und Max-Neef 2014b, S. 166 f).

  14. 14.

    Die EZB ruft zusammen mit der US‐amerikanischen Federal Reserve Bank zum Einreichen von wissenschaftlichen Fachbeiträgen auf, die die niedrigen Zinsen und die niedrige Inflationsrate erklären sollen: http://www.federalreserve.gov/newsevents/conferences/irfmp2016-call-for-papers.htm.

  15. 15.

    Dies zu verstehen, ist wichtig, um die aktuelle Politik der EZB beurteilen zu können. Wenn Banken nun den Guthabenzins für Termineinlagen und Sparkonten ganz auf null oder sogar unter null reduzieren, wie es derzeit bei einigen Kreditinstituten in Deutschland der Fall ist, dann besteht die Gefahr, dass Kunden ihre Gelder abziehen und die Bank schließen muss (vgl. Fuders und Löhr 2014, S. 4–5; vgl. Fuders 2015a, S. 10).

  16. 16.

    Dass die Nordstaaten Europas im Verhältnis zu ihrem jeweiligen Bruttoinlandsprodukt etwas weniger stark verschuldet sind als die Südstaaten Europas, hat vermutlich etwas mit dem Euro als System fester Wechselkurse zu tun. Aus Sicht der Südstaaten ist die gemeinsame Währung zu stark, was deren Export hemmt, aus Sicht der Nordstaaten ist der Euro zu schwach, was deren Export fördert. Handelsbilanzdisparitäten sind hier also vorprogrammiert. Tatsächlich waren die Handelsbilanzen der Euroländer bis zur Einführung des Euros einigermaßen ausgeglichen. Seit der Einführung des Euros ist der Handelsbilanzüberschuss Deutschlands in etwa so groß wie das Defizit der südlichen Euroländer zusammen gerechnet (Fuders 2014b).

  17. 17.

    In Chile sind es beispielsweise drei Familien (Villamil 2012).

  18. 18.

    Die Anhänger des Egalitarismus empfinden eine Situation als gerecht, in der alle Güter weitgehend gleichmäßig auf alle Menschen verteilt sind. Schließlich, so die Argumentation, könne niemand etwas für seine stärkere oder weniger stark ausgeprägte Leistungsfähigkeit. Diejenigen in einer Gesellschaft, die weniger leistungsfähig sind, sollten nicht für die naturgegebene Ungleichverteilung der Fähigkeiten Leiden. (Zum Egalitarismus etwa: Raz 2000; Anderson 2000; Walzer 2000; Gosepath 2004; Dworkin 2011)

  19. 19.

    Und dies ist kein geringer Betrag. Es wurde nachvollziehbar dargelegt, dass der Zinsanteil in Preisen zwölf bis 77 % beträgt (Kennedy 1990, S. 25 ff.; 2011, S. 29; Creutz 1993, S. 95 f., 106 f.), wobei dieser Anteil mit dem stetig wachsenden Anteil des Fremdkapitals in den Bilanzen der Unternehmen wächst.

  20. 20.

    So sagte der Chef des Ifo‐Instituts, der Niedrigzins koste den Deutschen 300 Mrd. Euro (Reuters 2015). Ähnlich die Analyse bei Schieritz und Uchatius 2014, S. 13–15.

  21. 21.

    Piketty (2015: 616) hat durch seine Auswertungen von Steuerunterlagen nachgewiesen, dass das Kapital‐Einkommensverhältnis β weltweit seit Ende des Zweiten Weltkrieges von circa 2,5 auf über vier angestiegen ist. Nach seinen Prognosen wird β bis Ende des Jahrhunderts auf mehr als 6,5 zunehmen (Piketty 2015: 311 ff.). Deutschland gehört übrigens zu einem der Länder mit der größten Ungleichheit in der Vermögensverteilung innerhalb der OECD (OECD 2015, S. 35).

  22. 22.

    Die leider fälschlicherweise nur in der teuren Bildung gesehen wird. Weder das Finanzsystem, in dem Geld das Gegenstück von Schuld ist, noch die Monopolisierung der Märkte wird in der öffentlichen Debatte in Chile als Ursache diskutiert. Dabei kann die teure private Schulbildung als ein Symptom der Ungleichheit und nicht als deren Ursache betrachtet werden. Viele Eltern aus höheren Einkommensschichten möchten ihre Kinder nicht mit den Kindern aus niedrigeren Einkommensschichten mischen. Die Segregation ist also von einigen durchaus gewünscht. Der Markt bietet hier lediglich, was die Menschen nachfragen.

  23. 23.

    Zins heißt auf Griechisch bezeichnenderweise τόκος, was ein Synonym für „Nachkommenschaft“ ist. In einem alten Wörterbuch wird τόκος wie folgt übersetzt: das Gebähren, die Geburt; das Geborne, Erzeugte: Zins, Wucher, Ertrag (Niz und Bekker 1821, S. 254).

  24. 24.

    Ich zitiere hier Rudolf Steiner, weil ich seine Ausführungen zum Fehler im Geldsystem schätze. Seine theosophischen Ansichten teile ich nicht.

  25. 25.

    Der Goldstandard wurde vom ehemaligen Weltbankchef als Lösung der Finanzkrise ins Gespräch gebracht (vgl. Beattie 2010). Hier ist die auch von Aristoteles (1995a, 1995b, S. 19 f.) erwähnte Sage vom König Midas sehr anschaulich. Alles, was Midas vorgesetzt wurde, soll sich zu Gold verwandelt haben. Trotz des in Gold gemessenen sagenhaften Reichtums verhungerte Midas, weil sich seine Nahrung ebenfalls in Gold verwandelte.

  26. 26.

    Zum Egalitarismus vgl. etwa Raz 2000; vgl. Anderson 2000; vgl. Walzer 2000; vgl. Gosepath 2004; vgl. Dworkin 2011. Zum Utilitarismus vgl. Mill 2012; vgl. Gesang 2003. Zum Gerechtigkeitspostulat „Suum Cuique“ vgl. Aristoteles 1995b; vgl. Cicero 2002; vgl. Platon 2011; vgl. hierzu etwa Bubner 1995.

  27. 27.

    Zuweilen wird das Konzept auch als „social“, „alternative“, „civic“, oder „sustainable banking“ genannt (Wikipedia 2016a).

  28. 28.

    Exodus 22,24; Levitikus 25,36–37; Deuteromium 23,20–21 und 24,10; Ezechiel 18,13 und 22,12; Lukas 6,35; Psalm 15,5; Sprüche 28,8. Zum biblischen Zinsverbot vgl. auch: Brockhaus Enzyklopädie, Bd. 24, 1994, S. 561. Hierzu auch Petersen 2005, S. 6–10.

  29. 29.

    Im Koran verurteilt Mohammed übrigens ausdrücklich die Gleichstellung von realwirtschaftlichen Gewinnen und Kreditzinsen. Er war sich sicher, dass diejenigen bestraft würden, die da sagen „Kaufgeschäfte und Zinsleihe sind ein und dasselbe“. Vgl. Koran, zweite Sure, Vers 275 – 279.

  30. 30.

    Häufig wird zwar in Lehrbüchern zwischen Finanzkapital und Sachkapital unterschieden, dann aber dennoch beide Termini durcheinander gewürfelt und die Miete für eine Maschine mit dem Zins verglichen, den man für die Geldleihe erhält bzw. bezahlen muss (vgl. Frank 2005, S. 523 ff.). Im Grunde erkennt man das Missverständnis schon an dem Begriff „Finanzkapital“, suggeriert er doch, dass Geld Kapital, also einen Produktionsfaktor darstellt. Dasselbe gilt für den Begriff „Kapitalmarkt“ (Copeland 2008, S. 35 ff.), worunter heute nicht ein Markt für Produktionsmittel (Maschinen etc.), sondern ein Finanzmarkt verstanden wird.

  31. 31.

    Mit „wir“ meine ich die westliche Welt. Im „Islamic Banking“ wird Geld richtigerweise nicht als tatsächliches, sondern als „potentielles Kapital“ angesehen (Iqbal und Mirakhor 1987, S. 2; Gruening und Iqbal 2008, S. 7). Geld wird im Islamic Banking erst zu Kapital, wenn man es in solches eintauscht.

  32. 32.

    Zur Machtverteilungsfunktion zwischen Wirtschaft und Gesellschaft vgl. grundlegend Böhm 1961, S. 3 ff. Er bezeichnet Wettbewerb als das „großartigste und genialste Entmachtungsinstrument der Geschichte“ (Böhm 1961, S. 22; vgl. auch Herdzina 1999, S. 28–31).

  33. 33.

    Es wird auf den weltweiten Konsens hingewiesen, wonach eine freie Marktwirtschaft als das effizienteste Mittel für eine angemessene Verteilung von Ressourcen gesehen wird (vgl. Saravia Frías 1999, S. 135). Der Wettbewerb muss aber sachgerecht, vor allem sittlich veranstaltet werden, damit sich die positiven Wirkungen einstellen (Schachtschneider 2005, S. 685).

  34. 34.

    Wir erinnern uns: Sowohl die UdSSR wie auch die DDR waren am Ende überschuldet. Die DDR‐Staatsschulden wurden übrigens von der BRD übernommen. Nutznießer der Wiedervereinigung dürften die westlichen Banken gewesen sein, bei denen die DDR verschuldet war, und die andernfalls hohe Kreditausfälle verzeichnet hätten.

  35. 35.

    Das Wort „Egoismus“ kommt im zitierten Werk Adam Smiths übrigens kein einziges Mal vor.

  36. 36.

    In einem etymologischen Wörterbuch lesen wir unter dem Stichwort Beruf: „Spätmittelhochdeutsche Ableitung aus berufen im geistlichen Sinn: Gott läßt seinen Ruf an die Menschen ergehen“ (Kluge 1989, S. 77).

  37. 37.

    Maslow erkannte, dass alle Menschen kreativ sein können und sich dadurch selbst verwirklichen, nicht bloß Maler und Musiker oder Wissenschaftler, also Personen, denen man gewöhnlich Kreativität unterstellt. Vielmehr gäbe es auch Künstler, die eher nicht kreativ sind und lediglich andere kopieren. Maslow war überrascht, eine Hausfrau kennen gelernt zu haben, die durchaus mehr Talente zu haben schien, was ihre Tätigkeit als Hausfrau angeht, als viele Künstler. Sie bereitete hervorragende Gerichte, die Einrichtung des Hauses hatte Stil, ohne dass dafür ein großes Familienbudget ausgegeben worden war, sie betreute ihre Kinder psychologisch wertvoll, etc. Maslow kommt zu dem Ergebnis, dass man sich in jedem Beruf selbst verwirklichen kann (vgl. Maslow 2005, S. 173 ff.). Maslow scheint allerdings nicht erkannt zu haben, dass das genau dann geschieht, wenn man seine Talente einsetzt. Stattdessen hält er es für ein Charakteristikum sine qua non des Menschseins an sich (vgl. Maslow 2005, S. 184 f.).

  38. 38.

    Hierfür spricht, dass in der englischen Bibelübersetzung sehr häufig der Terminus „prostitute“ im übertragenen Sinne verwendet wird: Beispielsweise: „Yet they would not listen to their judges but prostituted themselves to other gods and worshiped them“ (Josua 2,17) oder „… and not prostitute yourselves by chasing after the lusts of your own hearts and eyes“ (Numeri 15:39).

  39. 39.

    Diesen Schriftzug findet man auch im Federal Palace Restaurant in Hong Kong.

  40. 40.

    Im Grunde kann man das Gesagte dem deutschen Wort „Glückseligkeit“ entnehmen, in dem die Wörter „Glück“ und „Seele“ kombiniert werden. Die Glückseligkeit ist der Zustand, in dem die Seele glücklich ist.

  41. 41.

    Das Gesagte soll aber nicht bedeuten, dass Arbeit, bei der man seine Talente einsetzt, nicht auch mühselig und anstrengend sein kann (anders aber Traverso 2015, S. 44, 115 f.). Sicherlich geht eine Tätigkeit, für die man talentiert ist und bei der man zudem spürt, einen besonderen Beitrag zu leisten, leichter von der Hand als irgend eine x-beliebe Tätigkeit, die man nur des Gelderwerbs wegen tut. Dennoch kann auch die geliebte Tätigkeit sehr an unserer Substanz zehren. Und genau deshalb gehen einige davon aus, dass die Arbeit dem Menschen Würde gibt (mit weiteren Nachweisen vgl. Fernández Carvajal 1987, S. 127 f.; Escrivá de Balaguer 2010, S. 118).

  42. 42.

    Natürlich kann man auch in einem Freigeldsystem Geld realwirtschaftlich investieren und so für die Zukunft vorsorgen. Aber eine einfache Hortung von Überschüssen, die sich zudem risikolos vermehren, ist nicht möglich (vgl. hierzu bereits Fuders 2009a, S. 137 f.; vgl. Fuders 2010a, S. 54 f.; vgl. Fuders und Max‐Neef 2014b, S. 175 f.).

  43. 43.

    Das Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens wird bereits seit den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts diskutiert (vgl. Theobald 1967) und ist in Deutschland insbesondere durch Veröffentlichungen von Götz Werner wiederbelebt worden (vgl. Kröger 2005).

  44. 44.

    Eigentlich müsste das BGE aber finanzierbar sein. Die arbeitende Bevölkerung, die mit erhöhter Steuerlast dieses zu finanzieren hätte, würde eben genau so viel vom Staat als BGE zurückbekommen, wie ihre Steuerlast stiege. Netto würde die Abgabenlast der Bürger also nicht steigen.

  45. 45.

    Interessant ist, dass dies für Platon mit der Gerechtigkeit zusammenhängt. Tatsächlich kann man den Gerechtigkeitsaspekt auch aus der Bibel ableiten. Gott ist gerecht (Psalm 116, 5). Gott ist aber auch Liebe (1. Joh. 4,7). Der Verstoß gegen die Nächstenliebe ist damit ein Verstoß gegen die Gerechtigkeit. Weil das Einsetzen der Talente zum Wohle aller als Teil der Verwirklichung der Nächstenliebe angesehen werden kann, ist das Ausüben einer beliebigen Tätigkeit nur des Geldverdienstes wegen, und bei der nicht die besonderen Fähigkeiten und Talente genutzt werden, ein Verstoß gegen die Nächstenliebe und damit gegen die Gerechtigkeit.

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Fuders, F. (2017). Neues Geld für eine neue Ökonomie: Die Reform des Geldwesens als Voraussetzung für eine Marktwirtschaft, die den Menschen dient. In: Krämer, G. (eds) Finanzwirtschaft in ethischer Verantwortung. Springer Gabler, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-12584-4_10

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