Steuerungen in der Fördertechnik

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Zusammenfassung

Direkte Steuerungen durch elektrische Drucktaster oder Hydraulikhebel werden in einfachen Fällen angewandt, so z. B. bei Kranen in der Endmontage im Maschinenbau oder bei Ladekranen an Lkw.

In vielen Fällen sind die Förderelemente oder -maschinen in Fördersysteme eingebunden, so dass die einzelnen Förderbewegungen aufgrund vielfältiger Bedingungen und Sensorsignale erfolgen müssen. Deshalb ist die elektronische Steuerung bei einer Förderanlage die Regel. Der Einsatz der Elektronik kann dabei zwei verschiedene Schwerpunkte haben, und zwar:
  1. a)

    die genaue Vorgabe der Förderbewegung für jedes zu fördernde Teil. Beispiele sind Warensortieranlagen (Kap. 62, Abb. Abb. 62.6) oder automatische Regallager (Kap. 60, Abb. Abb. 60.13), bei denen die Förderbewegungen je Teil von einem Leitrechner nach bestimmten Kriterien vorbestimmt werden. Hier werden Ablaufsteuerungen eingesetzt.

     
  2. b)

    die gute Dosierbarkeit der Förderbewegung durch den Bediener. Dies ist besonders in der Mobilhydraulik wichtig. Der Bediener eines Autokrans will die Förderbewegung z. B. eines zu montierenden Windkraftpropellers selbst millimetergenau bestimmen. Er will dies feinfühlig und sicher tun, ohne sich um den Kran, den Motor oder Einzelheiten der Hydraulik kümmern zu müssen.

    Hier kommen spezielle Mikroprozessorsteuerungen zum Einsatz.

     

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.HäusernDeutschland

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