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Was kann die Gesundheitswirtschaft vom TÜV Rheinland lernen?

  • Dominique Bialasinski
  • Claudia Kardys
Chapter
Part of the FOM-Edition book series (FOMEDITION)

Zusammenfassung

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) wird angesichts der Entwicklungen in der modernen Arbeitswelt vermehrt als Instrument für die Reduktion und Vermeidung der sich verändernden Gesundheitsrisiken angesehen. Unternehmer reagieren häufig mit gesundheitsförderlichen Einzelmaßnahmen und erwarten in Konsequenz geringere Krankenquoten und eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit. Diese Tendenz der zunehmenden Anwendung in der Praxis des BGM spiegelt den hohen Bedarf wider, praktikable Lösungen und Strategien für den Erhalt von Gesundheit sowie Arbeits‐ und Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern nutzen zu können. Als Anbieter für Arbeits‐ und Gesundheitsschutz praktiziert TÜV Rheinland modernen Arbeits‐ und Gesundheitsschutz und qualifiziert sich für eine innovative „Präventionsarbeit“ mit Entscheidern in der Gesundheitswirtschaft, die mehr umfasst als reine Vermeidung von Unfällen und Gefahren am Arbeitsplatz. Aufbauend auf den klassischen Konzepten zur Abwendung von Gesundheitsgefahren kommt eine ganzheitliche Betrachtung beim Thema Gesundheit hinzu, die erfahrungsgemäß am idealsten multiprofessionell auszuüben ist. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit im betrieblichen Setting kann verhindern, dass aus Mitarbeitern kostspielige Patienten werden. Ein weiterer wesentlicher Fortschritt ist, dass Parallelstrukturen und unnötige Doppelarbeiten überwunden werden können, indem integrativ in mehreren Sektoren des Gesundheitswesens eine Zusammenarbeit zugunsten der Gesundheit von Mitarbeitern gelebt werden kann.

Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

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Authors and Affiliations

  • Dominique Bialasinski
    • 1
  • Claudia Kardys
    • 2
  1. 1.KölnDeutschland
  2. 2.Castrop-RauxelDeutschland

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