Vernetzte Gesundheitswirtschaft im Münsterland: Überlegungen zur Architektur, zu Gelingensfaktoren und Fallstricken regionaler Gesundheitsnetzwerke

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Zusammenfassung

Im vorliegenden Beitrag soll analysiert werden, was Gesundheitsnetzwerke in einer Region wie dem Münsterland leisten können und wie diese „gesteuert“ werden müssen, um (von Mitgliedern, externen Partnern und Entscheidern der Branche) als „erfolgreich“ wahrgenommen zu werden. Dies geschieht auf der Grundlage von Erfahrungen, die der Verfasser seit Juli 2014 in seiner Rolle als Projektmanager des Netzwerkes Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V./der Gesundheitswirtschaftsregion Münsterland gesammelt hat sowie in Teilen am Beispiel der vorgenannten Institutionen. Der Beitrag ist so aufgebaut, dass nach einer allgemeinen Vorstellung des Netzwerks Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V./der Gesundheitswirtschaftsregion Münsterland zunächst auf das „Netzwerke“-Phänomen eingegangen wird. Selbige – so kann es immer öfter vernommen werden – sprießen nämlich angeblich wie „Pilze aus dem Boden“. Was ist der Grund für diesen „Hype“ und welche Bedarfe und Hoffnungen seitens der Versorgungslandschaft/Gesundheitsbranche liegen dem zugrunde? Können Netzwerke in der Gesundheitswirtschaft die Erwartungen erfüllen? Zur differenzierten Betrachtung des grundsätzlichen Vernetzungsphänomens erfolgt eine theoretische Reflektion im ersten Schritt; in einem Folgeschritt wird ein detaillierter Einblick in die Arbeit für das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland gewährt: Welche Beteiligungsmotivationen seitens der verschiedenen Marktteilnehmer zeichnen sich entlang der Wertschöpfungskette ab und wie können diese (gegebenenfalls zunächst unterschiedlichen) Interessen zusammengebracht werden zugunsten einer kollektiv getragenen Netzwerkidentität?

Literatur

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Katholische Hochschule NRW, Abt.: MünsterMünsterDeutschland

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