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Verbesserung der Prozessqualität bei Traumapatienten durch digitale Bild- und Dokumentenübermittlung

  • Antonio Ernstberger
  • Uli Schmucker
  • Tanja Herbst
  • Michael Nerlich
Chapter

Zusammenfassung

Nach der Publikation des ersten „Weißbuch Schwerstverletzten-Versorgung“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) im Jahr 2006 kam es zu einer umfassenden Umstrukturierung der medizinischen Versorgungslandschaft. Zertifizierte regionale Traumanetzwerke zu schaffen und darin eine funktionierende Kommunikationsstruktur zu implementieren war das erklärte Ziel der DGU. Ärzte und Kliniken erkannten, dass elektronische Datenübermittlung im Gesundheitswesen als Basis von Kommunikation, Bild- und Dokumententransfer unumgänglich geworden ist. Dies galt und gilt insbesondere für die zeitkritischen Notfallverlegungen, die zunehmenden Zweitmeinungen und für die stärkere Anbindung von Niedergelassenen im Fach Traumatologie. Die Ideallösung war ein System, das seit 2012 verfügbar ist und mittlerweile bundesweit, flächendeckend und sektorenübergreifend von allen medizinischen Dienstleistern genutzt werden kann. Durch eine gemeinsame und sichere digitale Netzwerkstruktur kann die Behandlungsqualität beim Unfallverletzten gesteigert und Prozesse in und zwischen den medizinischen Dienstleistern können optimiert werden.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  • Antonio Ernstberger
    • 1
  • Uli Schmucker
    • 2
  • Tanja Herbst
    • 1
  • Michael Nerlich
    • 1
  1. 1.Klinik und Poliklinik für UnfallchirurgieUniversitätsklinikum RegensburgRegensburgDeutschland
  2. 2.AUC – Akademie der Unfallchirurgie GmbHMünchenDeutschland

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