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Transnationale Unternehmen: Ein neues Phänomen?

Chapter
Part of the Geschlecht und Gesellschaft book series (GUG, volume 63)

Zusammenfassung

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit transnationalen Unternehmen begann schwerpunktmäßig in den 1990er Jahren, es ist damit zwar ein noch relativ junges, aber durchaus dynamisches Forschungsfeld. Beim Blick in die Literatur sticht ins Auge, dass die Bezeichnung ‚transnational‘ nicht einheitlich verwendet wird, sondern gleichzeitig oder synonym zu den Begriffen wie ‚multinational‘, ‚global‘ oder auch ‚international‘ eingesetzt wird. Die begriffliche Unschärfe ist nicht nur als Ausdruck pluraler wissenschaftlicher Standpunkte zu verstehen, sondern ist auch den sich kontinuierlich verändernden und vielfältigen organisatorischen Entwicklungen geschuldet. Während manche Forscher*innen in den sogenannten transnationalen Unternehmen eine gänzlich neue Organisationsform ausmachen (Bartlett und Ghoshal 1988), erachten andere dies eher als eine Variation bzw. moderne Form des multinationalen Unternehmens und damit als ein bereits bekanntes Phänomen (Mense-Petermann 2005, S. 381; Meier 1997, S. 3; Dörrenbächer und Riedel 2000, S. 18). Nichtsdestotrotz bedarf es definitorischer Schärfe, um ein gemeinsames konzeptionelles Grundverständnis und damit die Einordnung des Phänomens zu ermöglichen. Ein kurzer Blick in die Historie erlaubt es, nachzuvollziehen, in welchem Kontext der Begriff aufkam und was er zu beschreiben sucht.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität PaderbornPaderbornDeutschland

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