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Die Werte der Gelassenheit: Sinn – Wille – Mut

  • Kai HoffmannEmail author
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Zusammenfassung

  • Das Erleben von Sinn ist seit Urzeiten in uns angelegt. Damit wir überleben konnten, hat unser Gehirn im Laufe von Hundertausenden Jahren neuronale Areale für ein geistiges Ereignis entwickelt, das wir „Sinn-Erleben“ nennen. Der Mensch besitzt seitdem die bedingungslose Sinn-Fähigkeit – er ist sinnträchtig.

  • Der Wille zum Sinn macht menschliches Handeln überlebenswert – sein Survival Value.

  • Der Sinn, den wir unserem Handeln geben, sowie unsere Gewissheit, hinter dem, was wir tun, auch zu stehen, machen gelassen – ein Sinn-Werden der Tat.

  • Im selbstgewählten Sinn-Geben werden wir getragen von etwas in uns, das uns beschützt, weshalb wir Hilfe von außen nicht brauchen.

  • Des Menschen Freiheit besteht darin, Sinn auf Basis seiner Werte selbst zu entwerfen, wodurch er seiner eigenen Heimat und Herkunft begegnet.

  • Was für uns „Sinn“ macht, beruht auf einem stimmigen Zusammenwirken von Denken, Fühlen und Handeln.

  • Der Wille zu Sinn bündelt unsere Energie, fokussiert sie auf einen Punkt, zentriert unser Handeln auf ein Ziel hin, gibt dem, was wir tun, Gestalt und ist trainierbar wie ein Muskel.

  • Der Mut ist der Atem unseres Selbstwertes durch die Röhre der Angst und sichert dem Willen zum Sinn sein entschlossenes Handeln.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Praxis für Coaching, Managementberatung, Buddhistische PsychotherapieFrankfurtDeutschland

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