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Die Herausforderungen

  • Kai HoffmannEmail author
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Zusammenfassung

  • Zukünftiges lässt sich nun mal nicht beobachten. Deshalb fällt es uns so schwer, im Augenblick der Ungewissheit dessen, was auf uns zukommt, einen handfesten Unterschied zum Jetzt der Ungewissheit beobachten zu können, der uns sicher werden und entscheiden ließe.

  • Was uns vielmehr hilft, ist unser Blick auf das innere Geschehen, auf uns selbst. Mit einem heilsamen Innehalten eröffnen wir die lautlose Lücke zwischen Reiz und Reaktion als eine unermessliche Stille in uns selbst.

  • Es gibt in der Gesellschaft keinen Standort mehr, von dem aus sich ein Risiko steuernd vermeiden ließe, weil die Zukunft offen bleibt. Unsere „Sicherheit“ ist demnach niemals objektiv, sondern ein rein subjektiv konstruierter Zustand, der durch beobachtbare oder gedachte Konstruktionen von Unterscheidungen hergestellt wird.

  • Die Erfahrung zeigt, dass Menschen immer dort, wo sie Risiken im unsicheren Terrain oftmals sogar unvorbereitet gemeistert haben, über sich selbst hinausgewachsen sind. Es sind die ungebetenen Herausforderungen, die uns Menschen über unsere Komfortzone hinauswachsen und uns selbst neu kennenlernen lassen.

  • Im Neokortex (vorderer Stirnteil) haben wir eine Gehirnfunktion, mit der wir uns besinnen, innerlich beruhigen und bewusst Kontakt zu unseren eigentlichen Werten aufnehmen können. Damit bleiben wir in jedem Augenblick unseres Lebens für uns selbst verantwortlich und im Hinblick auf unsere langfristigen Werte selbst zuständig.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Praxis für Coaching, Managementberatung, Buddhistische PsychotherapieFrankfurtDeutschland

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