I Vorüberlegungen

Chapter

Zusammenfassung

Der Forschungsüberblick hat gezeigt, dass sich das Forschungsgebiet der Gender-Rhetorik regelrecht als Schlachtfeld darstellt: Die Literatur ist äußerst vielfältig und lässt sich nicht nur als wissenschaftliche Literatur deklarieren. Vielmehr gibt es eine große Anzahl engagierter Arbeiten, die deutlich ideologisch gefärbt und politisch motiviert sind. Diese Arbeiten nehmen den Charakter von Programmschriften, kritischer oder Ratgeber-Literatur an und stellen nicht nur sozialpolitische Forderungen, sondern (re-)produzieren gängige Vorstellungen und Vorurteilsstrukturen über Männer und Frauen. Demgegenüber stehen wissenschaftliche Arbeiten, in denen primär referierend oder hermeneutisch vorgegangen wird. Fundierte empirische rhetorische Arbeiten zum Thema sind rar.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.TübingenDeutschland

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