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Populäre Mythen

  • Immanuel UlrichEmail author
Chapter

Zusammenfassung

Dieses Kapitel enthält populäre Mythen zu guter Lehre an Hochschulen. Falls Sie den folgenden Punkten NICHT glauben, können Sie dieses Kapitel überspringen:
  • Man kann nicht sagen, was gute Lehre ist.

  • Man kann zwar sagen, was gute Lehre ist, aber das ist fachspezifisch unterschiedlich.

  • Gute Lehre funktioniert nicht, wenn die Rahmenbedingungen schlecht sind.

  • Es ist nicht meine Aufgabe als Lehrender, in meiner Lehre auf die Studierenden einzugehen.

  • Es gibt die Lehrenden-Persönlichkeit: Gute Lehre kann man oder eben nicht.

  • Die spezielle Lehrmethode (hier Name einfügen) ist die einzig Richtige.

  • Alle 15–20 Min. muss ich generell die Lehrmethode wechseln bzw. was Originelles bringen.

  • Das Lehrformat (Vorlesung, Seminar, Übung) determiniert meine Lehre.

  • Man muss Lerntypen berücksichtigen.

  • Lehrenden- vs. studierendenzentrierte Lehre: Lehrendenzentrierung ist generell schlecht, Studierendenzentrierung ist generell gut.

  • Oberflächen- vs. Tiefenlernen: Tiefenlernen ist immer besser.

  • Lehrevaluationsergebnisse sagen nichts aus.

  • Gute Lehre ist egal, ein Studierender braucht die richtige Persönlichkeit.

  • Studierende wollen sich „eh nur berieseln“ lassen und selbst nichts tun.

  • Studierende müssen sich Notizen machen, sonst lernen sie nichts.

  • Studierende müssen den Lehrenden fürchten, sonst haben Sie keinen Respekt.

  • Expertenurteil schlägt Empirie: „Nach meiner Erfahrung ist es aber so, dass …“

  • Gute Forscher sind auch immer gute Lehrende.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für PsychologieGoethe-Universität FrankfurtFrankfurt am MainDeutschland

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