Entwicklung empirischer Methoden

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Zusammenfassung

Literaturbasierte Fragen und Erkenntnisse lassen sich selten vollkommen bruchlos in empirische Methoden umsetzen. Unter dieser Einschränkung ist das wesentliches Ziel der qualitativen Vorgehensweise, jenseits von automobilen Berufen und Jugend-(Sub-)Kulturen Geschlechtskonnotationen von NTB-AMG in den genannten Dimensionen zu erfassen und dabei der allgemeinen Automobilkultur sowie der Heteronormativität des Autos auf die Spur zu kommen. Notwendig ist darüber hinaus eine geschlechtsübergreifende empirische Qualifizierung der Vorüberlegungen zum NTB-AMG. Inwieweit kann Geschlecht als eine Strukturkategorie verstanden werden, die über den Zugang zu bestimmten Motiven entscheidet, und wie lässt sich das näher detaillieren? Welche geschlechtskonnotierten Identitätskonstruktionen lassen sich benennen und wie beschreiben? Finden sich Hinweise auf geschlechtsbezogene Automobilideologien bzw. symbolische Repräsentationen? Wie sehen sie aus? Angesichts der Diffusität der Forschungsfrage ist eine qualitative Vorgehensweise ratsam und eine quantitative höchstens als Ergänzung denkbar. Die Untersuchung wird daher mit problemzentrierten Interviews gem. Witzel durchgeführt (s. u.). Sie orientiert sich dabei gem. Auftrag b.) an den im letzten Kapitel generierten Motiven von NTB-AMG (vgl. 1.) und es wird sich zeigen, ob die Eule der Minerva damit endlich zu der Weisheit gelangt, für die sie als Figur steht (vgl. Vorwort). Dieser schlichte Hinweis auf eine Methode klärt nicht, wie die Entscheidung für Interviews zu Stande kommt bzw.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.BremenDeutschland

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