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Der Wandel des weltpolitischen Systems und Entstehung der neuen politischen Akteure in der Fachdiskussion der Theorie der internationalen Beziehungen

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Part of the Globale Gesellschaft und internationale Beziehungen book series (GGIB)

Zusammenfassung

Die Transformation der politischen Systeme und ihrer Akteure könnte genauso alt sein, wie die politische Geschichte der Menschheit. Es wird oft behauptet, dass ein Rückblick in die Geschichte womöglich verschiedene wirtschaftliche, soziale und politische Organisationsformen der Menschen an den Tag bringen würde. Hinsichtlich der vorausgegangenen politischen Organisationsformen im europäischen Spätmittelalter werden neben souveränen Territorialstaaten, beispielsweise, Stadtligen und Stadtstaaten genannt, wobei schließlich nur der Territorialstaat überlebte (Spruyt 1994: 527; Wendt 1999: 9). Der Nationalstaat ist auch nach Gilpin nur eine von verschiedenen historischen Formen der politischen Loyalität (Gilpin 1984: 290). Ihm seien Stämme, Stadtstaaten, Königreiche und Reiche vorausgegangen. Die Stadtligen, sowie die Stadtstaaten, die im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts entstanden sind, waren, so wird es berichtet, keine souveränen territorialen Einheiten (Siehe Spruyt 1994: 528). Die Stadtligen waren territorial nicht genau definiert – sie hatten weder territoriale Kontiguität, noch feste Grenzen, und darüber hinaus hatten sie oft auch keinen eindeutigen Souverän (Spruyt 1994: 528). Die Stadtstaaten hatten zwar territoriale Grenzen, dennoch fehlte ihnen die innere Hierarchie (Spruyt 1994: 528).

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Frankfurt am MainDeutschland

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