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„Schwäche“ als Instrument politischer Selbstbehauptung

Europa und das Politische im 21. Jahrhundert
  • Massimo CacciariEmail author
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Zusammenfassung

In welche Gedanken und Konzepte sollen wir Europa also fassen – dieses bislang noch immer unidentifizierte, „schwache“ politische Objekt? Kann ein Organismus, der aus der eigenen politischen Schwäche ein Instrument der Selbstbehauptung gemacht hat, oder vielleicht auch erst noch machen will, über seinen gegenwärtigen Zustand hinaus aus eigener Kraft voranschreiten? Und: Kann er es auch nicht tun? Kann er sich entwickeln – und zugleich derselbe bleiben? Auf den Kontinent bezogen: Kann sich Europa entwickeln – und zugleich dasselbe bleiben? Und umgekehrt: Kann es sich nicht entwickeln – und sich dabei verändern? Welche Rolle könnte dabei Schwäche als politisches Instrument spielen – analog vielleicht zur Rolle des „schwachen Denkens“ als hermeneutisch-kritisches und ethisches Instrument in der Philosophie?

Jede Vorstellung zur Zukunft Europas muss sich dem Vergleich mit dem stellen, was Europa heute tatsächlich ist.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.MailandItalien

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