Formate für Einschaltprogramme

Chapter
Part of the Journalistische Praxis book series (JP)

Zusammenfassung

Vom Kinderfunk bis zu Foren für Neue Musik, vom Umweltmagazin bis zur Klassik für Kenner – Einschaltprogramme enthalten nach wie vor ganz unterschiedliche Hörangebote.

Kulturradios sind die allermeisten Einschaltprogramme. Aber auch die Nachrichtenradios (vgl. »Formate für Nachrichtenradios«) gehören in diese Kategorie. Klassikprogramme sind als Musikspartenprogramme dagegen eher zu Begleitradios zu zählen.

Viel Inhalt, spezielle Inhalte. Ein Einschaltprogramm will wegen seiner speziellen Inhalte gezielt eingeschaltet werden, zielt also nicht darauf ab, immer von möglichst allen Hörern gehört zu werden. Es nimmt damit auch in Kauf, wegen des Wechsels seiner Angebote von einem Teil seiner Hörer zwischendurch mal ausgeschaltet zu werden. Das macht die Nutzung von Einschaltprogrammen in Teilen nur schwer quantifizierbar – zumindest mit den auf werbetragende Programme ausgerichteten Quotenmessungen der Media Analyse (vgl. Beitrag »Medienforschung für den Hörfunk«). Meistens senden solche Programme denn auch keine Werbung. Sie sind deshalb in Deutschland nahezu ausschließlich im öffentlich‐rechtlichen System zu finden. Rund 20 Einschaltprogramme gibt es in der ARD.

Ein Einschaltprogramm ist keine »Dauer‐Welle« – im Gegensatz zu den Begleitprogrammen. Wer es einschaltet, der ist als aufmerksamer Zuhörer gefordert. Einschaltprogramme geben sich nicht wie die Begleitprogramme mit dem Nebenbeihörer zufrieden. Mittlerweile wandeln sich allerdings auch diese Angebote: Zunehmend setzen auch sie auf Durchhörbarkeit.

Unterscheidungskriterien zu Tagesbegleitprogrammen sind unter anderem:

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.NürnbergDeutschland

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