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Einleitung

Chapter
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Part of the Beiträge zur empirischen Marketing- und Vertriebsforschung book series (BZEMVF)

Zusammenfassung

Prestigemarkenprodukte differenzieren sich von Volumenmarkenprodukten durch einen hohen Preis, erstklassige Qualität, Exklusivität sowie durch symbolische Werte wie Status und Geltung. Je teurer ein Prestigemarkenprodukt ist, desto stärker werden die prestigemarkenrelevanten Eigenschaften wahrgenommen (vgl. Erickson/Johansson 1985; Garfein 1989; Groth/McDaniel 1993; Lichtenstein/Ridgway/Netemeyer 1993; Völckner 2008). Der hohe Preis erlaubt – insbesondere bei Luxusmarken, die das obere Segment der Prestigemarken abbilden, – nur einem exklusiven Kreis der Gesellschaft Zugang zu einem Prestigemarkenprodukt, was dem Bedürfnis nach Individualität zugutekommt. Prestigemarkengüter erfüllen aber auch andere Bedürfnisse, die über die physiologischen Grundbedürfnisse nach Maslow (vgl. Maslow/Frager/Cox 1970) hinausgehen. Dazu zählt das Bedürfnis nach Sicherheit, welches durch das Vertrauen in die erstklassige Qualität und die damit assoziierte Zuverlässigkeit befriedigt wird. Auch die Bedürfnisse nach Anerkennung und Sozialprestige werden erfüllt, da der Besitz eines teuren Prestigemarkengutes dem Umfeld den eigenen Erfolg und Wohlstand und damit die Zugehörigkeit zu einer gewissen sozialen Schicht demonstriert.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.IISMKarlsruher Institut für Technologie (KIT)KarlsruheDeutschland

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