Zwölftelung der Kirchensteuer

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Zusammenfassung

Artikel 4 Abs. 1 GG garantiert als Ausfluss der Glaubens- und Gewissenfreiheit, nicht zu öffentlichen Abgaben herangezogen zu werden, die nur von Mitgliedern einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft erhoben werden dürfen. Daher ist die Heranziehung zur Kirchensteuer eines aus der Kirche Ausgetretenen über den Zeitraum des Austritts hinaus bis zum Ende des laufenden Jahres grundsätzlich verfassungswidrig. Mit der zeitanteiligen Zurechnung, der sog.Zwölftelung wird die Kirchensteuer zutreffend zur Dauer der Mitgliedschaft ermittelt.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.WedemarkDeutschland

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