Theorie sozialer Bewegungen

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Zusammenfassung

Die vorliegende Untersuchung bediente sich der Ergebnisse einer empirischen Analyse zweier religiöser Bewegungen in Guatemala und wurde im Dialog mit der Forschung zu sozialen Bewegungen durchgeführt. Ausgehend von der Annahme, dass die Position der Anhänger einer sozialen Bewegung im sozialen Raum nicht unerheblich für ihre kollektive Identität ist, wurden in Teil I die Bewegungen in Modellen des sozialen Raumes und des religiösen Feldes verortet. Dabei wurden die Machtrelationen und Kräfteverhältnisse der Sozialstruktur als Logik der Praxis aufgefasst, und die sozialen Bewegungen wurden als Habitusformationen im Sozialraum konstruiert. In Teil II wurde die Habitustheorie für empirische Analysen operationalisiert. Dazu habe ich aus der empirischen Analyse von Diskursen das Modell eines Netzwerks von Operatoren der praktischen Logik der jeweiligen Bewegungen entworfen. Das Modell ist struktural und generativ zugleich, und es verbindet Wahrnehmung, Urteil und Handlungsentwürfe ebenso wie Erfahrung und Deutung.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Universität BielefeldBielefeldDeutschland

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