Statistische Induktion

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Zusammenfassung

Motivation. Der Schluss vom Teil aufs Ganze unter Einbeziehung der Wahrscheinlichkeit ist die Grundidee der statistischen Induktion (lat.: inductio → das Hineinführen), die auch als Schließende, Konfirmatorische (lat.: confirmare → bestätigen) oder Inferentielle (engl.: inference → Schlussfolgerung) Statistik bezeichnet wird. Die Induktive bzw. die „vom Teil aufs Ganze schließende“ Statistik basiert auf mathematisch-statistischen Verfahren, mit deren Hilfe man anhand von Zufallsstichproben und unter Einbeziehung von Wahrscheinlichkeitsmodellen versucht, Aussagen über unbekannte Parameter bzw. Verteilungen von statistischen Grundgesamtheiten zu treffen.

Grundlagen. Die theoretischen Grundlagen der statistischen Induktion werden aus inhaltlicher und methodischer Sicht in die Stichprobentheorie, in die Schätztheorie und in die Testtheorie gegliedert. Diese inhaltlich begründete Dreiteilung gilt auch für die in der Induktiven Statistik applizierten Verfahren, die in den modernen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften einen integralen Bestandteil für Entscheidungsfindungen unter Risiko darstellen. Die Verfahren der statistischen Induktion, die in diesem Kapitel appliziert werden, basieren auf realen Daten und werden anhand praktischer Sachverhalte paradigmatisch dargestellt und erläutert.

Schlüsselwörter

Chi-Quadrat-Verteilung F-Verteilung Grundgesamtheit Konfidenzintervall Konfidenzniveau p-value-Konzept Schätzverfahren Signifikanzniveau Stichprobenverfahren Testverfahren t-Verteilung Zufallsstichprobe 

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.HTW BerlinBerlinDeutschland

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