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Grundlagen der Synthese ebener viergliedriger Gelenkgetriebe

Chapter

Zusammenfassung

Zur Getriebesynthese gehört im Wesentlichen
  1. 1.

    die Festlegung der Getriebestruktur (Typensynthese bzw. Struktursynthese)

     
  2. 2.

    die Bestimmung kinematischer Abmessungen (Maßsynthese ) und die

     
  3. 3.

    konstruktive Gestaltung der Getriebeglieder und Gelenke unter Berücksichtigung der Belastung und des Materials.

     

Dieses Kapitel stellt einige Verfahren der Maßsynthese vor, um die Abmessungen von Getrieben zu ermitteln, so dass sie anfangs gestellte Forderungen beim Übertragen von Bewegungen oder Führen von Gliedern erfüllen können. Mit Hilfe der Wertigkeitsbilanz lassen sich die Ansprüche an ein Getriebe mit den erreichbaren Möglichkeiten abgleichen.

Entsprechend den Zielvorgaben des vorliegenden Buches werden die Problematik für die viergliedrigen Getriebe aufbereitet und Lösungen aufgezeigt: Die Totlagenkonstruktion für viergliedrige umlauffähige Übertragungsgetriebe steht am Anfang und die nachfolgende Darstellung der exakten Zwei- und Drei-Lagen-Synthese für Führungs - und Übertragungsgetriebe dient als Einstieg in die klassische Mehrlagensynthese nach Burmester (Kristen 1990). Letztere wird in den Grundzügen für bis zu fünf Lagen beschrieben.

Schließlich ist jede gefundene Lösung hinsichtlich ihrer Bewegungs- und Kraftübertragungsgüte zu beurteilen; dazu dienen die Kriterien Übertragungswinkel und Beschleunigungsgrad .

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  • Hanfried Kerle
    • 1
  • Burkhard Corves
  • Mathias Hüsing
    • 2
  1. 1.BraunschweigDeutschland
  2. 2.AachenDeutschland

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