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Organisationen und Gesellschaft I: Effekte von Organisationen auf der individuellen und der kollektiven Ebene

Chapter

Zusammenfassung

Auch wenn Organisationen als offene Systeme gesehen werden, die in einem Austausch- und Beeinflussungsverhältnis zu ihrer Umwelt stehen, bleibt der Blick immer noch hauptsächlich auf Organisationen (als Gegenstand der Analyse) gerichtet. In den zwei letzten Kap. 9 und 10 soll jetzt die Blickrichtung gewechselt werden, indem die Umwelt und dabei speziell „die Gesellschaft“ als Ausgangs- und Endpunkt der Betrachtung dient. Zuerst wird in Kap. 9 die Sichtweise erläutert, Organisationen als Mesoebene zusätzlich zur Mikro- und Makroebene einer Gesellschaft zu konzipieren. Diese Sichtweise läuft für die soziologische Theorie und Empirie sehr häufig auf die Forderung „bringing organizations back in“ hinaus. Die Angebrachtheit dieser Forderung kann und soll hier lediglich an einigen Beispielen illustriert werden. Ebenfalls noch im ersten Abschnitt von Kap. 9 wird eine einfache Systematik vorgestellt, mit der man unterschiedliche gesellschaftliche Effekte von Organisationen einfangen kann. Diese Systematik mit einer Differenzierung positiver und negativer Effekte von Organisationen auf der Mikroebene der Individuen einerseits und auf der Makroebene der Gesellschaft andererseits liefert dann den Stoff für die weiteren Unterabschnitte von Kap. 9.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.MainzDeutschland

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