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Weniger ist mehr

  • Rolf Theodor BorlinghausEmail author
Chapter
Part of the essentials book series (ESSENT)

Zusammenfassung

In der Lokalisierungsmikroskopie nimmt man Bilder mit einer Kamera auf, es ist eine „Weitfeld“-Methode, da parallel das ganze Bildfeld auf einmal aufgezeichnet wird. Die Separation wird durch andere Parameter, beispielsweise durch ein- und ausschalten der Moleküle erreicht. Dazu muss dann eine Serie von Bildern hintereinander aufgezeichnet werden. Wir hatten aber schon in Kap. 2 das Rasterverfahren erwähnt, bei dem ein Bild punktweise aufgezeichnet wird. Ein mittlerweile klassisches optisches Rastermikroskop ist das Konfokalmikroskop. Mit solchen Geräten lassen sich „optische Schnitte“ erzeugen, das sind Bilder, die nur aus dem scharf abgebildeten Anteil bestehen. Der unscharfe Rest aus Ebenen darüber und darunter wird auf pfiffige Art abgeschnitten. Aus „Bildstapeln“ optischer Schnitte lassen sich dann die untersuchten Strukturen dreidimensional rekonstruieren und vermessen. In fast allen Fällen wird auch hier Fluoreszenz als kontrastgebendes Verfahren angewendet. Auf die Details soll hier aber nicht näher eingegangen werden. Nur soviel: Aus solch einem optischen Rastermikroskop lässt sich direkt eine Möglichkeit ableiten, beugungsunbegrenzte Bilder zu erzeugen.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Microscopia PalatinaSinsheim-EschelbachDeutschland

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